LICHT AM TAG WIRD VON DER BEVÖLKERUNG SEHR GUT ANGENOMMEN

Lichteinschaltquote in der ersten Woche von "Licht am Tag" im Stadtgebiet auf 78 und auf Autobahnen auf 89 Prozent gestiegen

Wien (OTS) - Bereits in der ersten Jahreshälfte 2005 waren 49 Prozent der Autofahrer - damals noch ohne Vorschrift - mit Licht am Tag unterwegs. Am 15. November ist die gesetzliche Verpflichtung zum Fahren mit Licht am Tag in Kraft getreten. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat erhoben, wie sich dieser Stichtag unter Österreichs Autofahrern auf das Umlegen des Lichtschalters ausgewirkt hat. "Wenn wir die Stadtgebiete betrachten, liegen wir unter den Pkw-Fahrern bei einer Lichtquote von durchschnittlich fast 78 Prozent", ist Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zufrieden. "Noch höher ist die Verwendung auf Autobahnen, dort drehen durchschnittlich 89 Prozent auf." Um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, wurde ausschließlich bei guten Wetterverhältnissen erhoben - die Situation in Tirol konnte wegen Schneefall deshalb nicht untersucht werden.

Licht im Ortsgebiet: Oberösterreich an der Spitze
Große Erfolge gibt es in Oberösterreich: Fast 89 Prozent fahren im Ortsgebiet mit Licht. Auch das oft vorgebrachte Argument der Überblendung trifft nicht zu: In der Großstadt Wien mit hohem Verkehrsaufkommen sind rund 84 Prozent der Pkw-Fahrer beleuchtet unterwegs, in Graz wurden 82 und in Klagenfurt 80 Prozent gezählt. In Vorarlberg gibt es die größten Lichtskeptiker: Bregenz wird derzeit von 60 Prozent der Pkw-Fahrer erhellt. Und obwohl das Ländle damit österreichisches Schlusslicht ist, bedeutet dieses Ergebnis gegenüber Oktober dieses Jahres eine Steigerung um 22 Prozent!

Auf der Autobahn: Nur jeder Neunte fährt ohne
Bei hohen Geschwindigkeiten ist es von Vorteil, wenn man den Nachkommenden so früh wie möglich wahrnehmen kann. Bereits im ersten Halbjahr 2005 - vor Einführung der Lichtpflicht - waren 69 Prozent der Pkw-Fahrer auf Autobahnen dieser Meinung und fuhren prinzipiell beleuchtet. Mit dem 15. November hat sich dieser Prozentsatz noch einmal schlagartig erhöht. Durchschnittlich 89 Prozent fahren nun auf Autobahnen mit Licht am Tag. Mit einem Licht-Anteil von mehr als 93 Prozent stechen hier Kärnten und Salzburg besonders hervor, gefolgt von der Steiermark und Niederösterreich mit jeweils rund 88 Prozent. Die niedrigste Einschaltquote auf Autobahnen ist mit rund 85 Prozent im Burgenland zu verzeichnen.

"Es werden sicher noch ein paar Prozentpunkte dazukommen, sobald das Umlegen des Lichtschalters zur Routinehandlung geworden ist, sobald es im April für das Nichteinschalten eine Strafe von 15 Euro gibt und sobald sich zeigt, dass die von Gegnern aufs Tapet gebrachten Horrorszenarien nicht eintreffen", ist Thann überzeugt.

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