Automobilhistoriker ausgezeichnet

Stockerau (OTS) - Ing. Alfred Buberl erhält in Anerkennung seines Lebenswerkes das EHRENKREUZ für WISSENSCHAFT und KUNST am 22. November 2005 in St. Pölten. Der Marcus Wagen, das erste Automobil der Welt aus Österreich 1875 ist seit über 50 Jahren das Forschungsobjekt des Ausgezeichneten.

Heute erhält Ing. Alfred Buberl das vom Bundespräsidenten verliehene Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Damit hat der Doyen der Österreichischen Automobilhistoriker und Ehrenpräsident der Österreichischen Siegfried Marcus Forschungsgesellschaft die verdiente Anerkennung für sein Lebenswerk gefunden, der Forschung über Siegfried Marcus, den Erfinder des Automobils. Begonnen hat Ing. Buberl vor über 55 Jahren mit der bahnbrechenden Wieder-Inbetriebnahme des Marcus Wagens. Der Motor zeigte Gebrauchspuren aus 1875 und die Fahrtüchtigkeit wurde bewiesen. Die Ausfahrt am 16. April 1950 vor zehntausenden Zuschauern ist in der Wochenschau zu sehen.

Die Leistungsmessung ergab exakt 0,75 PS. Das ist bis heute das wichtigste Faktum zur Datierung des Marcus Wagens 1875. Ing. Buberl erfuhr die Anerkennung seiner Forschungsergebnisse durch die T U Wien; 38 Jahre nach seiner Ausfahrt 1950 ergaben die Messungen am elektronischen Prüfstand den Nachweis: 0,75 PS !

Als Kraftfahrzeughistoriker schrieb Ing. Alfred Buberl zahlreiche Bücher, 1950 erschien das Werk "AUTO MOBILE - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft", weiters "Die Automobile des Siegfried Marcus" 1995 und "Marcus-Wagen 1875 - historischer Meilenstein des Maschinenbaues", 2001.

Buberls Gesamtleistung zur Würdigung von Siegfried Marcus Lebenswerk hat große internationale Anerkennung gefunden: 1998 wurde der Marcus Wagen, das erste Automobil der Welt aus Österreich von der ASME (The American Society of Mechanical Engineers) zur technischen LANDMARK erklärt. Ohne Buberls Wirken gäbe es auch keine Replika vom Marcus Wagen.

Die Ordensverleihung ist für Ing. Alfred kein Anlaß, in den "geistigen Ruhestand" zu treten, vielmehr ist er weiterhin unermüdlich tätig und arbeitet zur Zeit an seinem über 500 Seiten starkem "opus magnum" über Siegfried Marcus, den Erfinder des Automobils.

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