WOLFMAYR: DAS INTERESSE AN KINDER- UND JUGENDLITERATUR STEIGT

ÖVP-Kultursprecherin: "Der Weg der Bundesförderung ist richtig"

Wien (ÖVP-PK) - Der Weg der Bundesförderung ist richtig, die Maßnahmen beginnen zu greifen. Mit diesen Worten kommentierte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Montag, die Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur in Österreich. Anlass dafür war eine Podiumsdiskussion im Dschungel Wien, die am Freitag vom Buchklub Österreich, vom Institut für Jugendliteratur und vom Kaiser Verlag zum Thema "Stellenwert des Kinder sowie der Kunst & Kultur für Kinder in Politik und Medien bzw. der Öffentlichkeit" veranstaltet wurde. Die Veranstaltung wurde vor viel Publikum und großem Interesse von Kinder- und JugendbuchautorInnen abgehalten, "was zeigt, wie sehr das Interesse an Kinder- und Jugendliteratur steigt", so Wolfmayr. ****

"Die Kinder- und Jugendliteratur musste wegkommen von ihrer ‚Ghettosituation’, weg vom ‚Hinunterbeugen zu den Kleinen’, sie verdient und bekommt nun auch mehr Aufmerksamkeit und Ernstnehmen", so Wolfmayr. In diesem Zusammenhang seien auch die Bemühungen von Staatssekretär Morak zu sehen, verstärkt den Focus auf die Kinder-und Jugendliteratur zu legen. Als Beispiele nannte die ÖVP-Kultursprecherin die Gleichberechtigung der Verlagsförderung für Kinder- und Jugendliteratur mit der Förderung der "Erwachsenen-Verlage", die Mira Lobe Stipendien, die Kinder- und Jugendbuchpreisverleihung. Im kommenden Jahr wird dieser Preis wieder im steirischen Gleisdorf verliehen, dazu kommen Veranstaltungen in ganz Österreich im Rahmen einer Kooperation von BKA, Land Steiermark, Stadt Gleisdorf mit Büchereien und Literaturhäusern in ganz Österreich. Darüber hinaus erwähnte Wolfmayr die Institutionen Buchklub der Jugend und Kinderliteraturinstitut Wien, den privaten Buchhandel und die Verlage mit arrivierten und kommenden AutorInnen.

Ein beachtliches Budget von rund einer Million Euro pro Jahr stehe für die Kinder- und Jugendliteratur zur Verfügung, die Preise für Kinder - und Jugendliteratur wirken als Motivator und in der Öffentlichkeit und den Medien. "Wichtig ist die Vernetzung in ganz Österreich", ist Wolfmayr überzeugt:

1. Durch die Zusammenlegung der vormals unterschiedlichen Verlagsförderungen können Kinder- und Jugendbuchverlage nun nicht nur höhere Mittel für ihre Programme lukrieren, sondern auch erstmals Förderungen für die Werbung und den Vertrieb ihrer Bücher erhalten.

2. Verbesserung der Autorenförderung, u.a. durch die "Mira-Lobe-Stipendien" (jährlich fünf Stipendien zu je 6.600 Euro).

3. Neustrukturierung des Kinder- und Jugendbuchpreises, vier Preis zu je 6.000 Euro und bis zu zehn Bücher, die in der sogenannten "Kollektion" gemeinsam mit den Preisbüchern beworben werden. (Schluss)

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