ARBÖ: "Black Box" auf Effektivität überprüfen

Einführung sollte nur europaweit und nur für Neuwagen erfolgen

Wien (OTS) - Die generelle Einführung eines Unfalldatenschreibers (UDS), landläufig als "Black Box" bezeichnet, der - ähnlich wie bei einem Flugschreiber - alle Befehle aufzeichnet, die ein Kfz-Lenker gibt, ist nach Meinung des ARBÖ auf Effektivität zu untersuchen.

Eine Einführung kommt für den ARBÖ nur auf europäischer Ebene und nur für Neufahrzeuge in Frage. Vor einer solchen Entscheidung wäre in einem Pilotversuch mit Polizeifahrzeugen, in denen Unfalldatenschreiber bereits verpflichtend vorgeschrieben sind, die Nachvollziehbarkeit der gespeicherten Daten zu testen.

"Ob und inwieweit sich derartige Daten für die Beweisführung nach Verkehrsunfällen eignen, gehört nach Ansicht des ARBÖ sehr genau analysiert", betont ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar. "Kein verpflichtender Einbau mit Kosten ohne vorangehende Analyse."

Da sich Verkehrsminister Hubert Gorbach für mehr Verkehrssicherheit in Europa einsetzen möchte, möge er nach Ansicht des ARBÖ diese sechs Monate der Österreichischen EU-Präsidentschaft nützen, um eine einheitliche Einführung von echtem Tagfahrlicht ("Daytime Running Lights) bei allen Neufahrzeugen durchsetzen.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0003