Pressekonferenz mit Präsidentin Prammer - Thema: Gewinne mit Gewissen 2. Social Responsible Award wird am 15.2. im Parlament verliehen

Wien (PK) - Die Zweite Präsidentin des Nationalrates, Barbara Prammer, lud heute Vormittag Vertreter der Medien in das neue Pressezentrum des Parlaments und unterstrich die Bedeutung
sozialer und ökologischer Verantwortung in der Wirtschaft. Aktuellerweise wies Präsidentin Prammer darauf hin, dass heute
die Ausschreibung für den 2. Social Responsible Award beginnt,
der im Zusammenhang mit dem "Internationalen Kongress für nachhaltige Lösungen in der Informationsgesellschaft" am 15. Februar im Parlament verliehen werden wird.

Die wirtschaftsethischen und sozialen Ziele sowie das Programm
des internationalen Kongresses, der vom 13. bis zum 16. Februar
2006 unter Beteiligung hochrangiger Experten im Wiener Kongresscenter stattfinden wird, erläuterten der Direktor von International CONgress Management (i.con-vienna), Gerhard
Hrebicek, und der Experte für Corperate Social Responsibility (CSR), Martin Neureiter. Die Zentralsekretärin der Gewerkschaft
der Privatangestellten, Dwora Stein, erinnerte an die Preisträger des Jahres 2005: MagnaDrive Train für ihr Projekt "Älter werden
im Betrieb", die VOEST für ihr Life-Projekt mit dem Titel "Ressourcen sichern in einer älter werdenden Gesellschaft" und
der Papierhersteller Sappi Gratkorn für sein Projekt
"Sicherheits- und Gesundheitsschutz". Stein betonte, die GPA unterstütze CSR-Initiativen gerne, wenn diese über PR hinausgehen und umfassend verantwortlich konzipiert seien, also soziale
Aspekte und Mitarbeitermitsprache berücksichtigten.

Präsidentin Prammer hielt den Ansatz der Corporate Social Responsibility (CSR) für wichtig, weil Unternehmen ohne soziale
und ökologische Verantwortung auf Dauer auch ökonomisch nicht erfolgreich sein können. Das besondere Anliegen Prammers war die Gleichstellung der Geschlechter. "Denn das Potenzial der Frauen
ist für die Betriebe wichtig". Man müsse verhindern, dass infolge mangelnder Personalentwicklung bei der Besetzung einer Führungsposition festgestellt werde, es stünde keine geeignete Frau zur Verfügung.

In der Diskussionen über soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft werde der Ball oft zwischen den Unternehmern
und der Politik hin- und hergespielt, berichtete Barbara Prammer.
Es sei daher ein wichtiges Signal, den Social Responsible Award
im Parlament zu verleihen. "Nachhaltiges Wirtschaften könne nicht losgelöst von den politischen Rahmenbedingungen betrachtet
werden. Beide, Politik und Wirtschaft, seien gefordert, für das Wohlbefinden der Menschen zu sorgen", schloss die Zweite Präsidentin des Nationalrates. (Schluss)

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