ASFINAG: Rasten steigert die Verkehrssicherheit

Raststationenaward zeigt erste positive Auswirkungen

Wien (OTS) - Zum zweiten Mal veranstaltet heute die Autobahnen-
und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft (ASFINAG) mit den Raststationsbetreibern der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ein Treffen, um "über die gestiegenen Bedürfnisse der Autofahrer an das Rasten und über die Optimierung zu den bereits bestehenden und teils bewährten Raststationenkonzepten der Betreiber zu beraten". Diesman findet der Konvent in der Raststation Trofana Tyrol an der A 12 Inntal Autobahn statt.
ASFINAG Vorstandsdirektor DI Franz Lückler: "30 % der tödlichen Unfälle auf unserem Streckennetz werden durch Übermüdung verursacht. Gut geführte und ansprechende Rastmöglichkeiten für unsere Kunden, sei es in Raststationen oder auf den neuen Rastplätzen, heben die Verkehrssicherheit. Wir suchen heute neue Wege, um den Bedürfnissen der Autofahrer im Zuge des steigenden Verkehrsaufkommens gerecht zu werden und so das hochrangige Streckennetz in Österreich noch sicherer zu machen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diese gemeinsame Plattform mit den Raststationenbetreibern zu gründen.

Lückler: "Sicher, schnell und bequem sind die wesentlichsten Prioritäten des Autofahrers auf dem Weg von A nach B. Während dieser Fahrt sind jedoch weitere persönliche Bedürfnisse gegeben, die der ASFINAG ein Anliegen sind".Neben den an den Autobahnen und Schnellstraßen gelegenen 89 Raststationen in einem Abstand von 30 bis 50 Kilometer, befinden sich ca. 300 Parkplätze. Viele von ihnen ohne WC-Einrichtung, bei den anderen lässt die hygienische Sauberkeit zumeist zu Wünschen übrig. Die meisten Parkplätze sind unbeleuchtet, von geringer Größe und durch das steigende Verkehrsaufkommen meist überfüllt. DI Franz Lückler: "Durch die Umsetzung unseres Rastplatzkonzeptes wollen wir der Situation im Sinne unseres Dienstleistungsgedanken Herr werden, in dem wir schrittweise den Autofahrern ca. 100 Parkplätze mit ausreichender Größe, dem Sicherheitsstandard entsprechend und mit regelmäßig kontrollierten WC-Einrichtungen anbieten. Der modularer Aufbau unseres Rastplatzkonzeptes lässt es auch zu, diese neuen Einrichtungen mit Verpflegungsmöglichkeiten, wie z.B. einem kleinen Essensshop, aber auch mit einem Einkaufsladen, zu ergänzen - mit dem Ziel 80 vollwertige Rastplätze zu erreichen. "Die erste Anlage auf der A 12 Inntal Autobahn bei Weer-Süd zeigt, wo die Reise hingeht und wie hoch auch der Betreiber seine Ziele steckt", sagt Lückler.

Derzeit existieren bereits 9 Rastplätze im kommenden Jahr werden weitere 9 Rastplätze entstehen:

A10 Lanschütz (RFB Salzburg) Frühling 2006 A1 Schallaburg und Roggendorf Frühling 2006 A9 Kalwang (RFB Spielfeld) Sommer 2006 A9 Gaishorn (RFB Voralpenkreuz) Sommer 2006 A1 Kesselhof und Kirchstetten Herbst 2006 A1 Viehdorf und Amstetten Herbst 2006

Utl.: Raststationsaward - positive Auswirkung auf den Qualitätsstandard

Die österreichischen Raststationen zeichnen sich durch hohe Qualität aus und entsprechen dem gehobenen internationalen Standard. Trotzdem muss diese Qualität gehalten und ausgebaut werden. Raststationstests helfen und unterstützen dieses Ziel. Bereits dreimal hat die ASFINAG alle österreichischen Raststationen getestet und ihren Raststationsaward verliehen. So wurde Trofana Tyrol 2004 zur besten Raststation, 2005 wurde die Raststation Hohenems auf der A 14 Rheintal Autobahn zur besten gekürt. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Joaneum in Graz hat ASFINAG einen wissenschaftlich fundierten Kriterienkatalog entwickelt. Dieser besteht aus ca. 200 objektiv zu messenden Kriterien und hilft den Raststationen Verbesserungspotentiale zu erkennen. Lückler: "Nach dem dritten Test können wir bereits erkennen, dass gerade schlechter bewertete Raststationen ihre Leistungen kritisch hinterfragt haben und so besser geworden sind. Genau das wollten wir erreichen."

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