BAWAG: Kickl: "Ein Austausch von Gesichtern, mehr nicht"

Typische "Problemlösung" Marke SPÖ

"Ein Austausch von Gesichtern, mehr nicht." So kommentierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die Bestellung Ewald Nowotnys zum neuen BAWAG-Chef. Hier handle es sich um eine typische "Problemlösung" Marke SPÖ.

Es sei zwar ganz reizend, daß Generaldirektor Zwettler die Verantwortung für den Refco-Deal übernehme und mit Jahresende zurücktrete, aber das könne es wohl nicht ganz gewesen sein, meinte Kickl. Ein Rücktritt mache die Affäre nicht ungeschehen und sehe eher nach Flucht aus der Verantwortung aus. "Was von der vielgepriesenen und gutdotierten Verantwortung der Manager bleibt, ist die Überwälzung der Kosten auf die kleinen Sparer und Gewerkschaftsmitglieder."

Vom neuen BAWAG-Chef sei nicht viel zu erwarten. Nowotny habe in seiner Zeit als SPÖ-Finanzsprecher vor allem als Pflichtverteidiger der roten Belastungspolitik geglänzt. Die Refco-Affäre werde nicht das letzte Desaster der Gewerkschaftsbank gewesen sein, vermutete Kickl. Tatsache sei, daß sowohl die BAWAG-Misere als auch die "Problemlösung" das Bild konterkariere, daß die SPÖ so gerne von sich selbst zeichne, nämlich das Land in eine bessere Zukunft führen zu wollen.

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