Scheuch - BAWAG: SPÖ-Parteipolitik geht munter weiter!

Nowotny muss Kreditskandal penibel aufklären

Wien (OTS) - "Nach dem überfälligen Rücktritt von BAWAG-Chef Johann Zwettler wird mit Ewald Nowotny neuerlich ein eingefleischter roter Parteisoldat und langjähriger SPÖ-Nationalratsabgeordneter auf den BAWAG-Chefposten gehievt. Die SPÖ-Parteipolitik in der Gewerkschaftsbank geht also auch nach dem Refco-Kreditdebakel munter weiter", stellte heute Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch fest.

Scheuch forderte den zukünftigen BAWAG-Boss auf, sich von dem Kreditskandal klar zu distanzieren und diese dubiose Kreditvergabe an den Pleite gegangenen US-Konzern Refco penibel aufzuklären. "Auf einen Schlag wurden seitens der BAWAG 425 Millionen Euro in den Sand gesetzt. 14 Aufsichtsräte - davon 12 ranghohe Gewerkschafter - haben ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt. Es ist für Nowotny zu hoffen, dass sich die ÖGB-Bonzen aus dem BAWAG-Geschäft jetzt heraushalten. Diese haben, wie auch der Jahresverlust des ÖGB von 43,3 Millionen Euro zeigt, vom Wirtschaften keine Ahnung", so der Bündnissprecher.

Weiters sei Nowotny gefordert, die BAWAG wieder auf "kundenorientierten" Kurs zu bringen und sich aufs eigentliche Geschäft zurückzubesinnen, anstatt risikoreiche Kredite zu vergeben und damit Vermögen von Bankkunden und ÖGB-Mitgliedsbeiträge auf Spiel zu setzen. "Das Vertrauen in die Gewerkschaftsbank BAWAG ist erschüttert. Es liegt jetzt am neuen Chef, die 425 Millionen Pleite rasch aufzuklären und dieses Vertrauen wieder zurück zu gewinnen", so Scheuch abschließend. (Schluss)

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Lukas Brucker
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