Trunk: LH Haider trägt die volle Verantwortung für massive Schlechterstellung von Frauen und Müttern

Almosen des "Weihnachtsmannes" Haider bedeuten weder Existenzsicherung noch Pensionsanspruch für Hausfrauen

Wien (SK) - "Die Bezeichnung 'Hausfrauenpension' für eine
einmalige Auszahlung von 150 Euro an Hausfrauen über 60 mit zwei Kindern ist Etikettenschwindel und hat weder mit Pensionssicherung noch mit sozialer Gerechtigkeit etwas zu tun", erklärte heute SPÖ-Abgeordnete Melitta Trunk am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Trunk weiter: "Armut von Frauen und Familien mit Kindern verhindert man nicht durch ein einmaliges Weihnachtstaschengeld. Um Frauen mehr finanzielle Sicherheit und auch den Anspruch auf eine eigene Pension zu geben, bedarf es nachhaltigerer Maßnahmen." ****

Gerade Frauen sind durch die letzte Pensionsreform extrem benachteiligt. Die Mehrheit der berufstätigen Frauen verliert. Die Bewertung der Kindererziehungszeiten macht die Pensionsverluste bei weiten nicht wett. Der längere Durchrechnungszeitraum bringt massive Verluste, weil die gesamte Lebensarbeitszeit für die Pension herangezogen wird und nicht mehr nur die besten 15 Jahre. Somit verlieren gerade die Frauen massiv. Teilzeit und alle weiteren Benachteiligungen von berufstätigen Frauen, wie etwa bis zu 30 Prozent geringere Löhne für gleichwertige Arbeitsleistung wirken sich bei der Berechnung des Pensionsanspruches in negativer Weise aus. Hinzu kommt noch, dass Frauen noch lange von der Korridorpension ausgeschlossen sind und auch die Schwerarbeiterregelung Frauen faktisch komplett aussperrt.

"Landeshauptmann Haider hat als BZÖ-Koalitionspartner auf Bundesebene all diese Verschlechterungen für Frauen in vollem Umfang mitzuverantworten. Und derselbe Landeshauptmann will nun Frauen über 60 und mit mindestens zwei Kindern, wie der Weihnachtsmann mit Steuergeldern, 150 Euro auszahlen. Solche Einmalzahlungen sind Almosen nach dem Prinzipe politischer Willkür ohne soziale Kriterien und entsprechen in keinem Fall einem Rechtsanspruch auf Existenzsicherung. Sie sind auch keine Antwort auf die massiven Belastungen angefangen vom Anstieg der Gebühren über Selbstbehalte und Einschnitte bei den Sozialleistungen", so Trunk abschließend. (Schluss) up/mm

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