IWO-Österreich unterstützt Forderungen betroffener Bürger in Sachen Caesium-Asche

Wien (OTS) -

  • Radioaktive Asche aus Biomasse-Heizwerken kann nicht hingenommen werden
  • Bürger verlangen Aufklärung und Schutz
  • IWO-Österreich prüft Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Aufarbeitung

Das Institut für wirtschaftliche Ölheizung (IWO-Österreich) unterstützt die Forderungen des "Forum Unabhängiges Heizen", die im Zusammenhang mit dem Auftauchen radioaktiver Asche aus einem Biomasse-Heizwerk in Salzburg erhoben wurden. Mag. Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts, erklärt dazu: "Dieses Forum ist keinem Energieträger verpflichtet, sondern zeigt die Vorteile der individuellen Heizung gegenüber Fernwärmekraftwerken auf. Den Forderungen

  • nach restloser Aufklärung der bekannt gewordenen radioaktiven Verseuchung
  • nach politischen Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiederholung
  • nach einer öffentlichen, seriösen Grundlagenstudie zur Ascheentsorgung
  • nach einem verbot ausländischer Biomasse für Heizwerke
  • nach einer gesetzliche Qualitätsnorm für Biomasse für Heizwerke
  • nach einer Abkehr der Politik von der Fernwärme aus Biomasse wie zuletzt in Salzburg

kann man sich nur vorbehaltlos anschließen." Während man immer wieder von der angeblichen Umweltfreundlichkeit der Biomasse-Fernwärme liest, werfen die aktuellen Ereignisse ein gänzlich anderes Licht auf diese Energieform. Dazu kommen die generellen Nachteile der Fernwärme:

  • Unvermeidbare Leitungsverluste und dadurch unnötige Energieverschwendung und Emissionsentwicklung
  • Generell hohe Emissionen an klassischen Luftschadstoffen bei der Holzverbrennung
  • Massive Belastung durch Feinstaub
  • Hohes Transportaufkommen im Umfeld der Heizwerke aufgrund des enormen Bedarfs an Brennstoff, da Biomasse eine geringe Energiedichte aufweist
  • Vernichtung von Arbeitsplätzen im lokalen Gewerbe (Installateure, Rauchfangkehrer, Heizungstechniker)

Das IWO-Österreich bietet dem Forum Unabhängiges Heizen und allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern konkrete Unterstützung an: "Wir prüfen derzeit die Möglichkeiten, unabhängige Studien zum Thema Ascheentsorgung bei Biomasse-Heizwerken in Auftrag zu geben", hält Reichard fest. Als Alternative zur Fernwärme aus Biomasse verweist das IWO-Österreich auf die moderne Ölheizung: Gegenüber Altanlagen können bis zu 40% an Brennstoff eingespart werden. Die Emissionswerte aller klassischen Luftschadstoffe liegen teilweise um ein Vielfaches unter jenen der Holzverbrennung. Aufgrund der modernen Verbrennungstechnologie fällt keine Asche und kein Feinstaub an, und die gesetzliche Norm für Heizöl Extra Leicht stellt sicher, dass es hier zu keinen bösen Überraschungen - etwa in ökologischer Hinsicht - kommen kann. Das IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) ist die Kompetenzstelle der Mineralölwirtschaft für Heizfragen. Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel- und Tankerzeugern, Herstellern von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen sowie Institutionen im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtigste Aufgabe ist die öffentliche Darstellung der Vorteile der Ölheizung sowie die Argumentation für die Ölheizung, speziell ihrer ökonomischen, ökologischen und technologischen Vorteile. Rückfragehinweis:

IWO Österreich Menedetter PR
Mag. Martin Reichard Mag. Robert Bauer
Tel.: 01/710 68 99 Tel.: 01/533 23 80-19
Fax: 01/710 68 98 Fax: 01/533 23 80-44 wien@iwo-austria.at bauer@menedetter-pr.at www.iwo-austria.at

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