Brosz: Grasser als Totengräber der Bildungspolitik - Rücknahme Budgetkürzung 06 kann 1000 Lehrerposten finanzieren

Eindringliche Warnung: Nicht Boden für Strache aufbereiten

Wien (OTS) - Bei der Beschlussfassung des Budgets für das Jahr
2006 haben die Regierungsparteien wissentlich und gegen heftigen Widerstand der Grünen 31 Millionen Euro bei den PflichtschullehrerInnen gekürzt. Wenn diese Kürzung aufrecht bleibt, fallen im nächsten Jahr etwa 1000 Dienstposten weg. "Weder BMin Gehrer noch BM Grasser steht es zu sich zu gerieren als falle das Problem fehlender LehrerInnen vom Himmel. Die Kürzung muss umgehend zurückgenommen werden, um einen weiteren fatalen Kahlschlag in der Bildungspolitik abzuwenden. Diese 1000 LehrerInnen müssen finanziert werden", erklärt der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz

"Völlig absurd ist Grassers Vorschlag die notwendigen LehrerInnen durch ’Umschichtungen’ zu finanzieren. In den letzten Jahren wurde in den Schulen radikal gekürzt. Da gibt es keine Umschichtungsmöglichkeiten ohne drastische Auswirkungen. Grasser will offenbar die Klassenschülerzahlen weiter erhöhen. Mit diesem Vorschlag macht sich Grasser endgültig zum Totengräber der Bildungspolitik", so Brosz weiter.

"Ich warne die Regierung eindringlich vor diesen weiteren Verschlechterungen für die Schulen. Eine derartige Politik bereitet den Boden für Straches Tiraden auf", schließt Brosz.

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