AWO führt Unternehmen in schwierige Märkte ein

Verständnis für die Kultur der Länder und geringe Sprachkenntnisse erleichtern am Balkan das Geschäftsleben

Wien (PWK880) - "Wir empfehlen österreichischen Unternehmen, die
in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Serbien-Montenegro, Mazedonien oder Albanien - alles nicht ganz einfache Märkte - geschäftlich aktiv werden wollen, vom umfangreichen Serviceangebot der Außenwirtschaft Österreich (AWO) Gebrauch zu machen", sagte Franz Rössler, AWO-Regionalmanager für diese Region beim Business-Breakfast Südosteuropa der Außenwirtschaft Österreich (AWO) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die AWO mit ihren Außenhandelstellen begleite Unternehmen auf ihrem Weg und stelle mit ihren Außenhandelsstellen auch wichtige ‚Kulturmittler’ dar.

Brigitte Winkler-Lüth von afia (assistance for intercultural affairs) wies darauf hin, dass "Do’s and Don’ts ausländischen Wirtschaftstreibenden am Westbalkan nur bedingt helfen." Mittel- und langfristig sei ein tieferes Verständnis für die Kultur der Länder des Westbalkans wichtig. Die Berücksichtigung von Person, Situation und Kultur zeichne erfolgreiche Geschäftsleute auf dem Westbalkan aus. Winkler-Lüth erläuterte den Umgang mit regionsspezifischen Kulturstandards (wie Gastfreundschaft und Stellenwert der Familie) und gängigen Stereotypen und Vorurteilen: "Man muss sich zuerst der eigenen Kultur bewusst werden und immer im Hinterkopf behalten, dass Kultur neben der Situation und der Person nur einen kleinen aber essentiellen Teil darstellt."

Die erfahrene Balkan-Managerin Jadranka Godjevac-Mitrovic rät am Balkan zu einem ‚menschlichen und kompetenten Auftreten’, wobei der Begriff ‚Westbalkan’ alleine schon ein künstlicher sei. Das Erfolgrezept von Godjevac-Mitrovic ist es, auch auf privater Ebene Vertrauen aufzubauen und gemeinsame Geschäfte zu machen. Essen und Trinken sind in der Region noch immer wichtig, wobei "Frauen dabei Zugegebenerweise manchmal gegenüber ihren männlichen Kollegen etwas geschont werden." Frauen in führenden Positionen seien im Wirtschaftsleben am Westbalkan aber gang und gäbe. Ein weiterer Tipp:
"Die Sprache oder zumindest einige Worte öffnen das Herz zu jeder Kultur." (BS)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Franz Rössler
AWO-Regionalmanager Südosteuropa
http:://www.wko.at/awo
Tel. 0590900-4442
Franz.roessler@wko.at

Dr. Brigitte Winkler-Lüth
AFIA, Geschäftsführung
http://www.afia.at
Tel. 01/888 088 032
office@afia.at

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