WKÖ sieht in Uni-Bericht 2005 deutliche Erfolge der Universitätsreform

Landertshammer: Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Österreich

Wien (PWK 878) - Nach Auffassung der Wirtschaftskammer Österreich verdeutlichen die Ergebnisse des heute vom Bildungsministerium vorgelegten neuen Universitätsberichtes den Erfolg der im Hochschulwesen gesetzten Reformschritte der letzten Jahre. "Trotz der seinerzeit mancherorts geäußerten Befürchtung, dass die Universitäten mit den Änderungen im Organisations-, Studien- und Hochschullehrerdienstrecht schlichtweg überfordert werden, zeigt sich nunmehr nicht nur der Reformwille der Bundesregierung, sondern auch die Reformbereitschaft der Universitäten, wenn es darum geht, Forschung und Lehre im Sinne der anstehenden Herausforderungen neu und erfolgreich zu positionieren," ist Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, überzeugt. Auch die Aufstockung des Uni-Budgets von 2003 auf 2004 um 7 Prozent und von 2006 auf 2007 um weitere 11 Prozent sei ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung von Bildungs- und Forschungsleistungen in Österreich und werde daher von der Wirtschaft ebenfalls ausdrücklich begrüßt.

Sehr erfreut zeigt sich Landertshammer über die wachsende Studienmotivation der Studierenden: "Allen Unkenrufen zum Trotz zeigen die steigenden Übertrittsquoten der Maturanten, dass die Universitäten zunehmend attraktiver geworden sind. Hochschullehrer und Studierende zeigen, dass hierzulande nicht nur effizient studiert werden kann, sondern auch tatsächlich mit mehr Eifer studiert wird, denn mit mehr als 20.000 Studienabschlüssen wurde im Studienjahr 2003/04 der bisherige Rekordwert erzielt."

Landertshammer ist zuversichtlich, dass von diesen Erfolgen auch positive Impulse für die Österreichische Wirtschaft ausgehen werden:
Für uns ist klar, dass hervorragende Universitäten und bestqualifizierte Hochschulabsolventen als Wegbereiter der wissensbasierten Wirtschaft von morgen gelten. "Freilich würden wir uns zusätzliche Anreize für technisch-naturwissenschaftliche Studien wünschen, die den Motor für Innovationen bilden", doch auch in den Wirtschaftswissenschaften sieht Landertshammer Potenziale für weitere Innovationen, wenn es darum geht, die Position der Österreichischen Wirtschaft im globalen Wettbewerb zu stärken und auszubauen.

"Schließlich knüpfen wir hohe Erwartungen an die neue europaweite Studienarchitektur und insbesondere an das Bakkalaureat.Wenn es den Universitäten gelingt, durch eine explizite Bedachtnahme auf die Qualifikationserfordernisse in der Wirtschaft nachzuweisen, dass auch kleine und mittlere Unternehmen interessante Aufgabengebiete für Hochschulabsolventen bieten, wächst unsere Akademikerquote zum Nutzen der Hochschulabsolventen und zum Vorteil Österreichs als weltweit attraktiver Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort", stellt Landertshammer abschließend fest.(Ne)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Bildungspolitik
Dr. Klaus Schedler
Tel: +43 (0)5 90 900 4088
Fax: +43 (0)5 90 900 261
Email: klaus.schedler@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0007