Grünewald: Daten der Gerichtsmedizin für Drogenprävention dringend notwendig

Grüne fordern Rauch-Kallat und Gehrer auf, Befunde an Fonds Soziales Wien zu übermitteln

Wien (OTS) - Für das Jahr 2005 wird ein Anstieg der Drogentoten in Wien prognostiziert. Nur wenn bekannt ist, welche Substanzen im Spiel waren und unter welchen Umständen die Todesfälle erfolgten, kann man erfolgreich Maßnahmen ergreifen. Dies ist laut Michael Dressel, Drogenkoordinator von Wien, offensichtlich derzeit nicht möglich, da die Obduktionsbefunde nicht zur Verfügung stehen.
"Das ist grob fahrlässig und ein weiteres Versäumnis der Gerichtsmedizin", stellt der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, fest.
Der Hilferuf des Wiener Drogenkoordinators sei ernst zu nehmen, da mit den wichtigen Obduktionsbefunden zukünftig Leben gerettet werden können. "Ich fordere die Ministerin Rauch Kallat auf, in Kooperation mit Ministerin Gehrer dafür Sorge zu tragen, dass die Befunde ehe baldigst erstellt und an den Fonds Soziales Wien übermittelt werden", so Grünewald abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0008