Weinzinger: Regierung ignoriert Alarmstufe Rot für Frauen am Arbeitsmarkt

Kampagne ist Alibiaktion mit fragwürdigen Botschaften - Kürzungen für Noteinrichtungen für Frauen

Wien (OTS) - "Monat für Monat werden immer mehr Frauen arbeitslos. Und jene, die einen Job haben, können oft genug nicht davon leben. Und was tut die Bundesregierung? Nichts.", kritisiert Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen, und weiter: "Nichts anderes als die blanke Ignoranz bringt die Regierung dem Problem Nummer eins entgegen. Die Alarmstufe Rot blinkt seit Monaten und das Kabinett Schüssel macht einfach die Augen zu."
"BMin Rauch-Kallat wiederum startet alibimässig eine Kampagne, ruft auf zum Zweikampf am Bügelbrett und transportiert zweifelhafte Bilder und Botschaften", ergänzt Weinzinger.

Überdies kürzt Rauch-Kallat jenen Einrichtungen das Budget, die das Allernötigste tun, um Frauen in Notsituationen zu unterstützen. In Wien können die Opferschutzeinrichtungen wegen Budgetmängel in vier Bezirken nicht betreut werden. Das Frauenhaus in Innsbruck steht kurz vor seinem baulichen Zusammenbruch und das Frauenhaus in Graz musste die Hälfte seines Personals streichen.

"Fazit: Dort wo tatkräftige Regierungspolitik gefragt und dringend notwendig ist, verweigert die Bundesregierung seit Monaten jegliche Aktivität. Auf Nebenschauplätzen jedoch frönt sie ihrem ideologischen Frauenbild und so quasi nebenbei werden Fraueneinrichtungen die Budgets gekürzt", schließt Weinzinger.

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