VP-Feldmann: SP-Stadtregierung soll mit Frauen nicht nur reden sondern handeln

Steigende Zahl an Anruferinnen beim Frauentelefon zeigt fehlende Unterstützung in Wien

Wien (VP-Klub) - "Das Frauentelefon ist eine gute Einrichtung, die Anzahl der Hilfesuchenden sollte der Stadt Wien jedoch zu denken geben", sieht LAbg. Barbara Feldmann, Frauensprecherin der ÖVP Wien, die von SP-Stadträtin Wehsely angesprochene gestiegene Zahl an Anruferinnen.

Feldmann verweist nicht nur auf die in Wien höchste Frauenarbeitslosigkeit, sondern auch auf die fehlenden und teuersten Kindergartenplätze: "Statt hilfesuchende Frauen von einem Amt zum nächsten zu verweisen, sollte bei der Kinderbetreuung und deren Kosten angesetzt werden. Das von uns lange geforderte kostenlose letzte Kindergartenjahr, aber auch eine gratis Halbtagesbetreuung wäre eine enorme Hilfe - nicht nur für alleinerziehende Frauen. In Wien kommen auf einen Kindergarten- oder Hortplatz 2,3 Anwärter. Die Stadt Wien muss sich endlich ihrer Pflicht zur Schaffung weiterer Kinderbetreuungsplätze bewußt werden und dahingehend handeln."

In alter Manier der SP-Stadtregierung wird jedoch alle Energie dafür verwendet, wieder einmal dem Bund, der mit der Einführung des Kindergeldes eine vorbildliche Unterstützung geschaffen hat, die Schuld zuzuweisen. "Dass die Stadt Wien die Probleme der Frauen nicht ernst nimmt, zeigt schon, dass die Anruferinnen beim Frauentelefon zur Kasse gebeten werden. Mindestanforderung an eine frauenfreundliche Politik wäre, das Frauentelefon als gratis Hotline einzurichten", so Feldmann abschließend.

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