GRILLITSCH UND STEIBL: STANDORT DES BUNDESGESTÜTS PIBER GESICHERT

Steirische ÖVP-Abgeordnete freuen sich über Vier-Parteien-Antrag

Wien (ÖVP-PK) - Die beiden steirischen ÖVP-Abgeordneten Fritz Grillitsch und Ridi Steibl freuen sich, dass es ihnen gelungen ist, einen Vier-Parteien-Antrag betreffend die Zukunft der Spanischen Hofreitschule und die Standortsicherung des Bundesgestütes Piber herbeizuführen. "Das Bundesgestüt Piber ist ein wichtiges Standbein der Spanischen Hofreitschule, aber auch ein wichtiger Faktor für die Region Weststeiermark. Wir freuen uns, dass der Standort des Bundesgestütes sichergestellt ist und sich alle vier im Parlament vertretenen Parteien in diesem Antrag zusammenfinden konnten", so Grillitsch und Steibl heute, Mittwoch. ****

Die Zukunft der Spanischen Hofreitschule und des Bundesgestüts Piber wurde in den vergangenen Wochen vielfach thematisiert, was zu einer diesbezüglichen Verunsicherung in der Region Weststeiermark führte. Daher stellen die Abgeordneten aller vier Parteien folgenden Entschließungsantrag:

"Der Nationalrat begrüßt, dass in den kommenden drei Jahren ein Marketingbudget von ca. 630.000 Euro für das Bundesgestüt Piber bereitgestellt und zusätzlich 620.000 Euro in die touristische Infrastruktur des Gestüts investiert werden.

In diesem Zusammenhang werden die Bundesregierung und insbesondere der zuständige Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in seiner Funktion als Eigentümervertreter ersucht, entsprechend Paragraph 14 (Sicherstellung durch den Bund) des Spanische Hofreitschule-Gesetzes die dauerhafte Erhaltung der Spanischen Hofreitschule und des Bundesgestütes Piber zu gewährleisten bzw. sicherzustellen, dass

1. die Aufzucht der Lipizzaner für die Spanische Hofreitschule entsprechend Paragraph 13 Abs. 5 des Spanische Hofreitschule-Gesetzes (unter Nutzung von Stub- und Brentlalm) im Bundesgestüt Piber zu erfolgen hat, das die einzige Zuchtinstitution der Hengste für die Spanische Hofreitschule ist,
2. als Zuchtbasis im Bundesgestüt Piber die klassischen Stutenfamilien und Hengststämme zu bewahren sind ,
3. die Neuausrichtung des Bundesgestütes Piber in Richtung eines Tourismusleitbetriebes der Steiermark unter Wahrung der züchterischen und ausbildungsbezogenen Kompetenz erfolgt und
4. die Geschäftsführung alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen hat, um die kontinuierliche Qualität der Zucht mit den entsprechenden Experten sicherzustellen und den Landwirtschaftsbetrieb insgesamt nachhaltig zu führen."

Grillitsch wies darauf hin, dass an der Spanischen Hofreitschule in Wien und in Piber von Bund und Land Steiermark 7,2 Millionen Euro in Sanierung und Infrastruktur investiert wurden. "Das ist eine hohe Summe und ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieses österreichischen Aushängeschildes", begrüßt Grillitsch diese Investitionen. "Ein Schwerpunkt lag in der baulichen Generalsanierung in Wien und Piber, der erfolgreichen Durchführung der steirischen Landesausstellung 2003 sowie der Schaffung einer adäquaten organisatorischen, züchterischen und touristischen Infrastruktur."

Abschließend hielt Ridi Steibl fest, dass mit dieser parlamentarischen Initiative der Resolution des Gemeinderates der Stadt Köflach mit Vizebürgermeister Adi Kern und der Resolution "Gemeinsam für das Lipizzanergestüt Piber" mit über 10.000 Unterschriften Rechnung getragen wird.
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