SPÖ-Niedermühlbichler fordert ÖVP-Bezirksräte der Inneren Stadt auf, Stenzel nicht zur Bezirksvorsteherin zu wählen

Niedermühlbichler: "Doppelfunktion Stenzels im Bezirk und in Brüssel sind moralisch nicht vertretbar"

Wien (SPW-K) - "Der erste Bezirk kann sich keine Teilzeit-Bezirksvorsteherin leisten. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt haben es sich verdient, eine Vorsteherin zu haben, die ab dem ersten Tag mit voller Kraft arbeitet!", kommentiert Georg Niedermühlbichler, SPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter der Inneren Stadt das Zögern und Zaudern von Ursula Stenzel. Er fordert die ÖVP-Bezirksräte auf, Stenzel in der Sitzung am 22.Dezember nicht zur Bezirksvorsteherin zu wählen, wenn diese ihr EU-Mandat nicht umgehend zurücklegt.

"Der Wahltermin zur Bezirksvorsteherin ist mit 22.Dezember sowieso schon recht spät angesetzt. Stenzel hat damit zwei Monate Zeit, ihr Büro in Brüssel aufzulösen", zeigt auch Willibald Pfeiffer, der designierte Nachfolger Niedermühlbichlers als SPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter, kein Verständnis für die Vorgangsweise Stenzels. Da es Stenzel - eigenen Aussagen zufolge - nicht ums Geld gehe, sieht Pfeiffer keinen Grund, warum die ÖVP-Politikerin erst im März ihr EU-Mandat zurücklegen will. Pfeiffer erinnert an Stenzels Wahlversprechen: "Ich bin für Sie da" war auf allen ÖVP-Plakaten in der Innenstadt zu lesen. "Bricht Stenzel dieses Versprechen, wäre das ein denkbar schlechter Einstieg", sagt Pfeiffer. (Schluss)

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