Torta: Klagenfurt als kulturelles Notstandsgebiet?

Kulturreferent Canori lässt Landeshauptstadt verkommen

Klagenfurt (OTS) - Klagenfurt verkomme unter dem Kulturreferenten und Ex-Vizebürgermeister Mario Canori immer mehr zum kulturellen Notstandsgebiet, warnte heute ÖVP-Landesgeschäftsführer Siegfried Torta. Die Seebühne sei so gut wie endgültig untergegangen, das Stadttheater stehe mit dem Abgang von Intendant Pflegerl vor einem schwierigen Neubeginn, und das politische Theater um eine dringend notwendige Mittelbühne sei einer Landeshauptstadt nicht würdig. Torta: "Ein bunt gemischtes kulturelles Angebot von der Hochkultur bis zur Kleinkunstszene ist die Visitenkarte einer dynamischen Stadt. Seit seiner Abwahl als Vizebürgermeister und dem damit verbundenen Mangel an publikumswirksamen Auftrittsmöglichkeiten dürften Canoris kulturpolitische Ambitionen endgültig versiegt sein.
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Umso erstaunlicher wären in diesem Zusammenhang kulturpolitische Schnapsideen wie die Unterbringung einer Mittelbühne im Kellersaal eines autobahnnahen Restaurants. Torta: "Allein diese Überlegung zeigt, wie provinziell die Kulturverantwortlichen der Stadt an diese wichtige Frage herangehen." Dies falle umso mehr auf, wenn man über die nahen Grenzen blicke: In Laibach sei eine weit über die Grenzen Sloweniens anerkannte Kulturszene beheimatet, auch in Udine würden starke Akzente gesetzt. Torta: "Das einzige ernstzunehmende junge Klagenfurter Kultur-Festival, die Woche der Begegnung, ist nach großen Erfolgen schon vor Jahren eingestellt worden. Für eine lebendige kulturelle Szene der Landeshauptstadt muss mehr getan werden - nicht nur aus Sicht der kulturinteressierten Bevölkerung, sondern auch im Hinblick auf den Städtetourismus und -wettbewerb im Alpen-Adria-Raum."

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