BZÖ-Grosz: Voves soll ESTAG zur Strompreisreduktion zwingen

Solange sich ein Unternehmen horrende Abfertigungen für rot/schwarze Parteigänger leisten kann, muss die Rücknahme der Strompreiserhöhung machbar sein

Graz (OTS) - "Die Vorgangsweise von Landeshauptmann Voves ist eine ungeheuerliche Doppelzüngigkeit gegenüber den geschundenen steirischen Stromkunden. Die Politik hat es geschafft, jeden erfolglosen rot/schwarzen Politiker in der ESTAG hochdotiert unterzubringen. Wenn es aber um die Entlastung der Stromkunden geht, habe die Politik plötzlich keine Einflussnahme mehr auf das Unternehmen. Das kann der Herr Landeshauptmann der in der Steiermark viel strapazierten "Mizzi-Tant" erzählen. Wir verlangen eine sofortige Rücknahme der Strompreiserhöhung", betonte der steirische BZÖ-Obmann Gerald Grosz im Zusammenhang mit der Diskussion um einen Landesbonus im Rahmen einer Strompreisreduktion bei der ESTAG.

"Immerhin wurde vom Unternehmen selbst als auch von allen handelnden Politikern vor der Wahl versprochen, dass es zu keiner weiteren Erhöhung mehr kommt. Ich fordere daher sowohl SPÖ als auch ÖVP auf, ihren Wahlversprechen nachzukommen und der ESTAG-Wegelagerei Einhalt zu gebieten", so Grosz weiter.

"Alle Steirerinnen und Steirer wurden vor der Wahl getäuscht. Wenige Wochen nach der Landtagwahl wurde entgegen aller Versprechungen und Bekundungen der Strompreis erhöht. Die Steirerinnen und Steirer haben die Worthülsen von einer "Erneuerung" usw. satt. Wir pochen auf die Umsetzung von Wahlversprechen. Hier hat Voves endlich Gelegenheit zu beweisen, dass er auch gewillt ist, dem Land im Interesse der Bürger zu dienen. Das was man bisher sah, war eher das Gegenteil. Das Land wurde die ersten Wochen im Interesse der SPÖ und ihrer Versorgungsfälle geführt", sagte Grosz abschließend.

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