AMON: WIR KÄMPFEN UM JEDEN JUGENDARBEITSPLATZ

ÖVP-Bildungssprecher mahnt SPÖ davor, politisches Kleingeld aus der Situation in Frankreich zu schlagen

Wien (ÖVP-PK) - Beschäftigung durch eine gute Bildung ist das, was den jungen Menschen Chancen eröffnet. Wenn die SPÖ darin einen Gegensatz sieht, hat sie einiges nicht begriffen. Mit diesem Statement nahm ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA heute, Mittwoch, auf den Titel der Aktuellen Stunde im Nationalrat Bezug, in dem die SPÖ auf den Zusammenhang der Randale in Frankreich mit der Jugendarbeitslosigkeit hinweist. ****

"Die Arbeitslosigkeit ist ein europäisches Phänomen, das auch europäischer Anstrengungen bedarf. Der internationale Vergleich zeigt aber, dass die österreichische Bundesregierung im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit höchst erfolgreich ist", betonte Amon weiter. "Es ist vorrangiges Anliegen des Wirtschafts- und Arbeitsministers, gemeinsam mit den Sozialpartnern sicherzustellen, dass kein Jugendlicher ohne Lehr- oder Ausbildungsplatz dasteht. In diesem Sinne sind die Maßnahmen der Bundesregierung - vor allem der ‚Blumbonus’ - besonders gut und wirksam", verwies Amon nicht nur auf 8.000 Anfragen für diese Förderung, sondern vor allem auf 1.757 zusätzliche abgeschlossene Lehrverträge. "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz für Jugendliche."

Vehement warnte Amon davor, aus dieser Problematik politisches Kleingeld wechseln zu wollen und kritisierte in diesem Zusammenhang den Vergleich von SPÖ-Chef Gusenbauer mit der finnischen Situation. "Die Finnen haben eine doppelt so hohe Jugendarbeitslosigkeit wie Österreich - so kann deren Bildungssystem doch nicht so gut sein. Noch dazu gibt es bei den finnischen Jugendlichen nur 1,4 Prozent mit Migrationshintergrund, bei uns ist es um ein Vielfaches mehr, also ist unsere Bildungspolitik offensichtlich auch um ein Vielfaches erfolgreicher."

Darüber hinaus seien in Österreich 2.305 Lehrerposten ausdrücklich für die Sprachförderung und Migrationsunterstützung eingesetzt, von diesen befinden sich alleine 1.300, und damit mehr als die Hälfte, in Wien. "Wer 700 Lehrerposten in diesem Bereich gestrichen hat, war der Wiener Stadtschulrat, nicht das Bildungsministerium", stellte Amon entsprechende Kritik Gusenbauers klar. "Wir schaffen mit dem Schulpaket 2 zusätzliche 400 Lehrerstellen für den sprachlichen Bereich. Das ist erfolgreiche Bildungspolitik."

"In Frankreich haben mangelnde Bildung, mangelnde Jobs, aber auch die politische Debatte zu den Randalen geführt. Das sollte man bedenken, wenn man eine solche Diskussion führt", mahnte Amon in Richtung SPÖ und Gusenbauer.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002