Telekom Austria Gruppe setzt Aufwärtstrend im 3. Qu. 05 fort - TEIL 5

Wien (OTS) - Wien, 16. November 2005 - Telekom Austria AG (VSE:
TKA; NYSE: TKA) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für die ersten neun Monate 2005 und das 3. Qu. 05 mit Ende 30. September 2005.

Sonstige Ereignisse

Bei der Hauptversammlung am 25. Mai 2005 wurde die Ermächtigung des Vorstandes, eigene Aktien zu erwerben, bis zum 25. November 2006 verlängert. Basierend auf dieser Ermächtigung hat Telekom Austria im 3. Qu. 05 4.262.762 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 16,52 EUR gekauft. Per 30. September 2005 hielt Telekom Austria 14.603.555 eigene Aktien, die zu einem Durchschnittspreis von 13,45 EUR gekauft wurden. Diese beinhalten auch die im Februar 2004 im Rahmen der Ausübung der Kaufoption rückgekauften 3,3 Mio. Aktien. Damit reduziert sich das Eigenkapital per 30. September 2005 um 196,4 Mio. EUR.
Angaben über die rückgekauften Aktien werden jeweils am Dienstag auf der Unternehmenswebseite www.telekom.at veröffentlicht.
Am 5. September 2005 hat die Mobiltel Finance B.V., eine 100% Tochter von Telekom Austria, alle ausstehenden Anleihen mit einer Nominale von 200 Mio. EUR getilgt.
Die folgenden wichtigen sonstigen Ereignisse erfolgten nach dem 30. September 2005: Am 1. November 2005 haben Mobiltel und das Mutterunternehmen TAG-Tel EAD alle Fusionsformalitäten in Übereinstimmung mit dem bulgarischen Gesetz erfüllt. Die Fusion wird die Steuerabzugsfähigkeit von Vermögen und Verbindlichkeiten, welche im Rahmen der Akquisition von Mobiltel erworben wurden, beeinflussen. Das Vermögen und die Verbindlichkeiten wurden bis jetzt nur in den konsolidierten Abschlüssen gemäß U.S. GAAP, aber nicht in den Einzelabschlüssen, welche für Steuerzwecke maßgeblich sind, erfasst. In der Folge wird das Unternehmen die aktiven und passiven latenten Steuern der Akquisition im 4. Qu. 05 anpassen müssen.
Am 31. Oktober 2005 hat Telekom Austria einen, abhängig von der Erreichung bestimmter operativer und finanzieller Kriterien, festgelegten Kaufpreis in Höhe von 100,2 Mio. EUR an die Verkäufer von Mobiltel bezahlt, da Mobiltel die definierten Kriterien per 31. August 2005 erreichte. Eine weitere Zahlung von 182,0 Mio. EUR ist im 4. Qu. 05 fällig.
Am 28. Oktober 2005 verlautbarte mobilkom austria, dass das Bundesland Niederösterreich eine Vereinbarung mit den Mobilfunkbetreibern erreicht hat. Das Bundesland Niederösterreich wird es unterlassen, mit 1. Jänner 2006 eine Steuer auf die Sendemasten von Mobilfunkbetreibern einzuheben. Im Gegenzug werden die Mobilfunkbetreiber ihre beim Verfassungsgerichtshof eingebrachten Individualanträge gegen die Einführung des Gesetzes zurückziehen.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2005

Als Ergebnis der Akquisition von Mobiltel am 12. Juli 2005 werden die Ergebnisse für das Jahr 2005 beinahe sechs Monate der Ergebnisse von Mobiltel beinhalten. Auf vergleichbarer Basis bestätigen die Ergebnisse der ersten neun Monate 2005 den Ausblick für das Geschäftsjahr 2005, wie er im Rahmen der Veröffentlichung für das 1. Halbjahr 2005 bekannt gegeben wurde.
Für das Geschäftsjahr 2005 erwartet die Telekom Austria Gruppe einen Anstieg der Umsatzerlöse um mehr als 5 % vor allem auf Grund der Konsolidierung von Mobiltel mit 12. Juli 2005. Für das bereinigte EBITDA erwartet Telekom Austria einen Anstieg um mehr als 10 % in erster Linie durch den Beitrag von Mobiltel. Auf vergleichbarer Basis ohne den Effekt der Konsolidierung von Mobiltel erwartet die Telekom Austria Gruppe weiterhin eine zumindest flache Entwicklung der Umsatzerlöse und des bereinigten EBITDA, wobei der Rückgang im Wireline-Segment durch den Anstieg im Wireless-Segment ausgeglichen werden sollte.
Die unverändert rückläufige Entwicklung der Abschreibungen sowie die Ergebnisbeiträge von Mobiltel lassen einen weiteren Anstieg des Betriebsergebnisses erwarten. Inklusive der Ergebnisse von Mobiltel wird eine Verbesserung des Nettoergebnisses um rund zwei Drittel erwartet, was unter anderem auch von einem niedrigeren Steuersatz auf Grund der österreichischen Steuerreform und niedrigerer Besteuerung in Bulgarien zurückzuführen ist.
Inklusive der Anlagenzugänge von Mobiltel wird erwartet, dass sich die Anlagenzugänge der Gruppe um ungefähr 15 % erhöhen werden. Auf vergleichbarer Basis werden sich die Sachanlagenzugänge 2005 vorübergehend um weniger als 10 % erhöhen. Ausschlaggebend dafür sind Investitionen in die EDGE-Infrastruktur in Österreich, in das UMTS-Netz in Kroatien sowie bestimmte Investitionen im Zusammenhang mit der österreichischen Überwachungsverordnung im Wireline-Segment. Die beabsichtigte Erhöhung der Ausschüttungsquote auf 65 % für das Geschäftsjahr 2005 reflektiert die anhaltende Ertragskraft und hohe Cashflow-Generierung der Telekom Austria Gruppe sowie das Bekenntnis des Managements, die Vergütung an die Aktionäre anzuheben. Mit 30. Juni 2005 betrugen die ausschüttbaren Reserven im Einzelabschluss, welche für das Aktienrückkaufprogramm vorgesehen sind, 394,9 Mio. EUR. Das derzeitige Aktienrückkaufprogramm läuft bis 25. November 2006. Die Durchführung des Aktienrückkaufprogrammes wird mit den weiteren Expansionsschritten abgestimmt und im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Marktgegebenheiten ausgeführt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird jedoch beträchtlich höher sein als der zusammengefasste Cashflow für Anlagenzugänge, Dividendenausschüttung und die geplante Fortführung des Aktienrückkaufprogrammes.
Im Wireline-Segment wird sich die Migration der Sprachvolumina in die Mobilfunknetze fortsetzen. Das Breitband-Geschäft wird durch neue Contentangebote weiter forciert, jedoch den Rückgang in anderen Bereichen noch nicht gänzlich ausgleichen können. Der erwartete Rückgang der Umsatzerlöse und des bereinigten EBITDA erklärt sich aber auch durch die Einmaleffekte aus dem vorübergehenden Anstieg im internationalen Wholesale-Geschäft sowie aus dem Verrechnungsbetrag für Universaldienstverpflichtungen, die im Jahr 2004 im Wholesale-Bereich berichtet wurden. Weiterhin fallende Abschreibungsaufwendungen erlauben jedoch die Fortsetzung des Anstiegs des Betriebsergebnisses.
T rotz des Beginns der Konsolidierung am österreichischen Markt erwartet Telekom Austria auch in nächster Zeit einen weiterhin scharfen Wettbewerb. mobilkom austria fokussiert vor diesem Hintergrund noch stärker auf die Vermarktung eines äußerst kompetitiven Datendienstportfolios, das in Zusammenarbeit mit Vodafone entwickelt wird. Der erwartete Anstieg der Umsatzerlöse, des bereinigten EBITDA und des Betriebsergebnisses wird dennoch zu einem Gutteil auf die Auslandsaktivitäten, unter anderem Mobiltel, zurückzuführen sein. Mit dem bevorstehenden Einstieg eines dritten Betreibers in Kroatien und Bulgarien ist jedoch auch hier von geringerem Marktwachstum auszugehen.
Eine detailliertere Darstellung des Finanzergebnisses für die ersten neun Monate 2005 finden Sie im entsprechenden Quartalsbericht auf der Telekom Austria Website unter:
www.telekom.at/ergebnisse-qu3-2005

Hinweise und zukunftsbezogene Aussagen: Telekom Austria hat eine beim Erwerb von Unternehmen in Zentral- und Osteuropa übliche Kaufprüfung, basierend auf den Informationen die Telekom Austria im Rahmen des Akquisitionsprozesses zugänglich waren, durchgeführt. Telekom Austria war bis zum 12. Juli 2005 nicht in das Management von Mobiltel eingebunden. Als Konsequenz daraus ist die Einschätzung der Risiken und Möglichkeiten aus dieser Akquisition und die Auswirkungen auf die Finanzergebnisse von Telekom Austria unter Umständen ungenau und mit Telekom Austria unbekannten Risiken verbunden. Die Beschreibung von Mobiltel und deren Finanzdaten in diesem Finanzbericht basieren einzig auf dem Telekom Austria im Rahmen des Akquisitionsprozesses zugänglich gemachten Informationen und dem kurzen Zeitraum seit 12. Juli 2005, seitdem Telekom Austria in das Management von Mobiltel eingebunden ist. Die Beschreibung von Mobiltel und deren Finanzergebnissen in diesem Bericht basiert ausschließlich auf Informationen, welche Telekom Austria im Rahmen des Kaufprozesses und des kurzen Zeitraums beginnend mit 12. Juli 2005, seitdem Telekom Austria das Management übernommen hat, erhalten hat. Finanzergebnisse vor diesem Zeitpunkt werden nur zu Vergleichszwecken zur Verfügung gestellt. Telekom Austria übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben.

Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge haben. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können auf Grund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass auf Grund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann.

- ENDE -

Rückfragen & Kontakt:

Telekom Austria AG
Unternehmenskommunikation
Ing. Martin Bredl
Tel: 059 059 1 11001
Fax: 059 059 1 11090
martin.bredl@telekom.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TEL0005