Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst unterbrochen

Wien (NOB) - Die Gewerkschaften der öffentlichen Dienste
erneuerten ihre Forderung, als Grundlage für die Gehaltsverhandlungen sich nicht auf unsichere Inflationsprognosen zu beziehen, sondern (wie das Wirtschaftswachstum) die auf dem Tisch liegenden Werte der Inflationsrate der abgelaufenen 12 Monate heranzuziehen. Diesem berechtigten Anliegen stimmte StS Dr. Finz nicht zu.

Über die zwischen den Gebietskörperschaften getroffene Vereinbarung betreffend des weiteren Abbaus von 15.667 Planstellen bei Bund, Länder und Gemeinden wurden sofortige Gespräche verlangt. Da sich StS Dr. Finz in dieser Frage für unzuständig erklärte, wurden die Verhandlungen unterbrochen. Ein weiterer offizieller Verhandlungstermin wurde nicht vereinbart.

Die GÖD und GdG erwarten vom Dienstgeber eine realistischere Beurteilung der Situation, insbesondere unter Berücksichtigung der bereits getätigten Einsparungen.

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