- 15.11.2005, 13:14:15
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GPA-Jugend: Zivildiener sind keine Präsenzdiener zweiter Klasse
Erster Erfolg bei der Gleichstellung von Zivil- und Präsenzdienern
Wien (GPA/ÖGB) - Die GPA-Jugend begrüßt die Erkenntnis des
Verfassungsgerichtshofes, dass Zivildienern wie auch den
Präsenzdienern ein tägliches Verpflegungsgeld von 13,60 Euro pro Tag
zusteht. "Frei nach dem Motto 'Zu wenig zum Leben aber zu viel zum
Sterben' mussten viele Zivildiener mit sechs Euro pro Tag ihre
Verpflegung bestreiten. Das hat der Verfassungsgerichtshof nun
endlich als nicht angemessen erkannt und somit bestätigt, dass
Zivildiener keine Präsenzdiener zweiter Klasse sind", freut sich der
GPA Jugend Vorsitzende René Pfister.++++
"Wir fordern, dass die Rechtsträger der Einrichtung, für die ein
Zivildiener arbeitet, jedem Zivildiener sein ihm zustehendes
Verpflegungsgeld ausbezahlt. Es kann nicht sein, dass er auch an
seinen freien Tagen bis zu einer Stunde zu seinem Dienstort fahren
muss, um dort zu essen. Präsenzdiener und Zivildiener müssen endlich
gleich behandelt werden. Sowohl in der Dauer des Dienstes als auch in
der Entlohnung", schließt Pfister.
ÖGB, 15. November
2005 Nr.
644
Rückfragehinweis:
GPA-Jugend Andreas Kolm Telefon: (01) 313 93-230 Mobil: 0676/817 111 230 E-Mail: andreas.kolm@gpa.at http://www.jugend.gpa.at
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