- 15.11.2005, 11:46:01
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UGÖD solidarisch mit Forum Boku-Wien
Universitätsangehörige sind nicht länger bereit, über ihre Köpfe hinweg entscheiden zu lassen.
Wien (OTS) - Anlässlich der Auseinandersetzungen rund um die
Verlagerung einzelner Abteilungen der Universität für Bodenkultur
nach Tulln wurde das Forum Boku-Wien als Zusammenarbeit der
Betriebsräte des wissenschaftlichen und des allgemeinen Personals
sowie der Studierendenvertretung eingerichtet. "Dies stellt einen
wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Vertretungstätigkeit an
den Hochschulen allgemein und an der Boku speziell dar. Die Gründung
des Forum Boku-Wien ist ein klares Zeichen dafür, dass immer weniger
Universitätsangehörige bereit sind hinzunehmen, dass
Universitätspolitik über die Köpfe der unmittelbar Betroffenen hinweg
betrieben wird," freut sich Richard Koller, Vorsitzender der
Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGÖD) über
die kurienübergreifende Kooperation der Universitätsanghörigen an der
Boku Wien.
Die Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGÖD),
große Wahlgewinnerin bei den im Dezember 2004 durchgeführten
Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen im öffentlichen Dienst,
begrüßt daher die Zusammenarbeit des wissenschaftlichen und
allgemeinen Personals, sowie der Studierenden an den Hochschulen und
speziell an der Universität für Bodenkultur. Angesichts der Politik
des Rektorats der Universität für Bodenkultur plädiert die UGÖD für
Transparenz und demokratische Entscheidungen im Interesse aller
Universitätsangehörigen und solidarisiert sich daher mit dem
Anliegen des Forums Boku-Wien. "Wesentlich ist uns Unabhängigen
GewerkschafterInnen allerdings auch, dass endlich ein gesetzlicher
Rahmen geschaffen wird, der betriebsrätliche Mitbestimmungs- und
Informationsrechte an den Universitäten sicherstellt. Diese sind
derzeit nämlich - vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht - nicht in
jenem entsprechenden Ausmaß gegeben, wie sie im
privatwirtschaftlichen Bereich gelten. Diese Mitbestimmungsdefizite
sind schnellstens zu beheben," schliesst Koller.
Rückfragehinweis:
Richard Koller
Vorsitzender der UGÖD
Tel.: 0664/4105491
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