BAWAG-Aufsichtsratspräsident Weninger: "Falscher Eindruck vermittelt"

Tendenziöse Schlussfolgerungen

Wien (ÖGB) - Der Aufsichtsratspräsident der BAWAG und Finanzchef des ÖGB, Günter Weninger, nimmt Bezug auf das heutige Interview mit Finanzministers Karl-Heinz Grasser, das zu völlig falschen Eindrücken führt. Günter Weninger: "In diesen Aussagen wird der Eindruck vermittelt, dass in der BAWAG etwas ‚in Unordnung sei’ und dass in der BAWAG ‚Ordnung geschaffen gehöre’. Ich stelle aus der Sicht des Eigentümers und des Aufsichtsrates ganz klar und eindeutig fest, dass die Bank ordentlich geführt wird und dass es bei der Prüfung um die Vergabe eines Kredites geht, der durch betrügerische Handlungen herausgelockt wurde".++++

Günter Weninger: "Dass in Folge der Prüfung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, liegt auch im Interesse des Eigentümers und des Aufsichtsrates. Denn damit wird dem Vorstand die Möglichkeit einer Stellungnahme gegeben."

"Daraus zu schließen, dass in dem gegenständlichen Fall eine grobe Verletzung der Sorgfaltspflicht vorliege, ist in höchstem Maße kühn und tendenziös", sagt Weninger. "Der Aufsichtsrat wird sich noch in dieser Woche mit dem Bericht beschäftigen und anschließend seine

Schlussfolgerungen ziehen. Im Vorhinein diese Schlussfolgerungen in eine bestimmte Richtung zu interpretieren, sprich 'Köpferollen’, ist höchst unseriös". Der Aufsichtsrat werde auf jeden Fall mit der Aufsichtsbehörde eng kooperieren, so Weninger. ÖGB, 14. November 2005 Nr. 638

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