Stadlbauer zur Mitversicherung: Die lange Reaktionszeit des Herrn H.

Rauch-Kallat wieder einmal überfordert

Wien (SK) - Amüsiert zeigte sich heute Nationalratsabgeordnete und SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer darüber, dass nun ausgerechnet Jörg Haider seiner BZÖ-Kollegin Vorschläge zur Gratis-Mitversicherung von Ehefrauen macht. "Manche brauchen halt etwas länger, bis sie etwas begreifen", meinte Stadlbauer in Anspielung darauf, dass die SPÖ-Frauen im Jahr 2000 bereits auf diese unfaire Sparmaßnahme aufmerksam gemacht haben. "Aber bei dem Zick-Zack Kurs eines Herrn Haiders dürfen wir uns wahrscheinlich morgen wieder auf das Gegenteil vom Gegenteil gefasst machen", meinte Stadlbauer. "Diese Art der Politik, die einmal Zick und einmal Zack sagt, ist eigentlich eine Zumutung für die Menschen." ****

Die Einsparung sei natürlich eine frauenfeindliche Maßnahme gewesen, denn sie sie sei ein nachträglicher Eingriff in die "Lebensplanung" von Frauen, wenn es bereits zu spät sei und sie womöglich nicht mehr ins Berufsleben einsteigen können. Gleichzeitig sei es aber wichtig, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Frauen überhaupt berufstätig sein können. Die einzige Hilfestellung der Sozialministerin sei in diesem Zusammenhang realitätsferne Spots aus irgendeiner Hyper-Zukunft in der es nur mehr Happy-Wunschbabies und ungestresste Mannequin-Businessladies gebe.

"Dass Rauch-Kallat wieder einmal frauenpolitisch schwer überfordert sei und keine Stellungnahme abgeben könne, wundert mich wirklich überhaupt nicht mehr", so Stadlbauer. Rauch-Kallat schwelge wahrscheinlich selbstverliebt über ihre teuren Kampagnensujets und setze ihre alte Methode fort: "Mein Name ist Hase, ich weiß noch nicht....Für eine Frauenministerin ein neuerliches Armutszeugnis", so Stadlbauer abschließend. (Schluss) up/mp

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