Fachverband UBIT - Bock: "Bündelung der in Sachen CSR aktiven Kräfte anstreben"

Corporate Social Responsibility: Experts Group CSR und Center of Corporate Citizenship luden Experten und Interessierte zum Come together

Wien (PWK866) - "Die Bündelung der in Österreich in Sachen Corporate Social Responsibility aktiven Kräfte ist unbedingt anzustreben", fordert Friedrich Bock, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich. Im Fachverband UBIT organisatorisch angesiedelt ist eine Expertengruppe zum Thema CSR <www.csr-consultants.at>. CSR bedeutet so viel wie Wahrnehmung sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen.

Gemeinsam mit dem Center of Corporate Citizenship lud die Experts Group in Wien und in Innsbruck Experten und am Thema CSR Interessierte zum regen Austausch. Der Einladung folgten rund 200 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Nicht-Regierungs-Organisationen sowie aus der Beratungsbranche; die Veranstaltung in Innsbruck wurde in einer Live-Schaltung in Bild und Ton nach Wien übertragen.

"Um als Unternehmen rechtzeitig CSR-Kompetenz aufzubauen, ist es höchste Zeit, die Weichen zu stellen." Das war der Tenor der Referate und Diskussionen bei beiden Veranstaltungen. Und: "Die Wahrnehmung sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen, eben CSR, sollte integraler Managementbestandteil sein und mit professioneller Unterstützung eingeführt werden."

Ludwig Bichler, Business Excellence Director des weltweit agierenden Papierkonzerns Mondi Business Papers, sieht in Corporate Social Responsibility einen integralen Management-Bestandteil, um betriebliche Investments nachhaltig abzusichern. Bei der Vielfalt und globalen Ausprägung der Thematik bedürfe es dazu allerdings auch externen Know-Hows: "Wir suchen BeraterInnen, die uns helfen, Standards bei CSR zu entwickeln und diese Messungen und Erfolgskontrollen zugänglich zu machen."

Die dringende Empfehlung für eine professionelle Handhabung von CSR im Betrieb gab auch Christian March, Mitglied der Geschäftsführung und CSR-Verantwortlicher von Amnesty International in Österreich: "Wir machen die Erfahrung: Nur wenn CSR strategisch im Unternehmen verankert und von der Geschäftsleitung mitgetragen wird, gehen die Bemühungen auf."

Dass CSR aus betriebswirtschaftlicher Sicht ebenso wie aus volkswirtschaftlicher Sicht wertschöpfend ist, betonte Robert Fitzthum, Sprecher Experts Group Corporate Social Responsibility. Aus der Sicht der CSR-BeraterInnen böte sich hier "die weit reichende Chance und Verantwortung, Unternehmen bei der Einführung von CSR zu unterstützen und damit eine innerbetriebliche Win-win-Situation mit einer gesellschaftlichen Win-win-Situation zu verknüpfen." (JR)

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Tel.: (++43) 0590 900-3173
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