Über 3000 "junge" Sprüche gegen die Armut

Siegerinnen des "SMS-Wettbewerbs" für den Philips Schülerfonds der Caritas stehen fest

Wien (OTS) - "Viel wichtiger als Macht sind Menschen, mit denen
man weint und lacht": Mit diesem Spruch überzeugten Julia Steindl und Carina Widhalm (private Hauptschule Zwettl) beim SMS-Wettbewerb zugunsten des Philips Schülerfonds der Caritas. Mehr als 3000 Kids hatten per SMS oder auch per Post ihre Gedanken zum Thema "ARM nehmen - MUT geben" in 160 Zeichen verpackt und per SMS oder auch per Post eingeschickt. Für jede Einreichung spendet Partner ONE 30 Cent an den Fonds zur Unterstützung von Pflichtschulkindern aus sozial schwachen Familien.

Platz zwei erzielte Franziska Ostermann aus dem BRG Reutte: "Es werden so viele schöne Wörter über Freiheit geredet, aber nichts in der Welt macht so unfrei wie Armut." Der Spruch: "Damit aus ARM MUT wird, braucht es mehr als nur andere Buchstaben" von Felicitas Scheffknecht (BRG Feldkirch) war den Voterinnen und Votern des Online-(Kinder-)Kurier den dritten Platz wert.
Die beiden Siegerinnen erhalten je ein Handy inklusive Gesprächsguthaben von fünf Euro pro Monat für drei Jahre. Ihr Text ziert 3500 Kleber, die in der Vorweihnachtszeit zugunsten des Philips-Schülerfonds in den ONE Worlds um je einen Euro erhältlich sind. ONE legt pro verkauftem Aufkleber einen Euro dazu.

"Durch den Beitrag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und dem Engagement von Philips und ONE können wir viele Kinder aus ärmeren Verhältnissen konkret unterstützen. Aus der Sicht der Caritas sind Solidarität und das Gespür für Menschen in Not der Klebstoff, der eine Gesellschaft zusammenhält. Die jungen Leute haben bewiesen, dass Mitgefühl für sie kein Fremdwort ist", freut sich Caritas-Präsident Franz Küberl.

"Diese Hilfe ist doppelte Hilfe, denn wer sich persönlich mit dem Thema Armut auseinander setzt, hilft bereits und schaut nicht mehr weg. Und wenn die kreative Tat auch noch belohnt wird und anderen hilft, macht`s doppelt Freude", sagt Beate McGinn, Kommunikationsleiterin Philips Austria.

"Sogar wir Erwachsenen vergessen oft, dass es Armut direkt vor unserer Tür gibt. Kindern, die nicht direkt davon betroffen sind, fehlt dafür noch mehr das nötige Bewusstsein. Mit dem SMS-Wettbewerb wollten wir den Blick der Schülerinnen und Schüler auf die versteckte Not richten. Das Echo, auf das der Wettbewerb gestoßen ist, freut uns deshalb ganz besonders", sagt Florian Pollack, Unternehmenssprecher von ONE.

Der österreichweite SMS-Wettbewerb startete Ende September für SchülerInnen in Hauptschulen und Unterstufen-Klassen. ONE stellte eine Gratis-Nummer bereit und spendete für jeden (via Gratis-SMS oder Post) eingesandten Text 30 Cent an den Philips Schülerfonds. Der Philips Schülerfonds der Caritas unterstützt seit dem Start im September 2003 benachteiligte Kinder jeder Herkunft im Pflichtschulalter in ganz Österreich. Bisher konnte bereits knapp 3.000 Kindern konkret geholfen werden.

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