Gorbach auf Verkehrskonferenz der Alpenländer in Sedrun

Schweiz präsentiert Verlagerungspolitik

Wien (OTS) - Nach verschiedenen schweren Unglücken in alpenquerenden Straßentunnels ist in Europa das Interesse an der schweizerischen Verlagerungs- und Straßensicherheitspolitik gewachsen. Vizekanzler Hubert Gorbach, seine Verkehrsministerkollegen der fünf Alpenländer und die EU-Kommission lassen sich darüber heute von der Schweiz auf einer Zwischenkonferenz der "Gruppe von Zürich" in Sedrun ins Bild setzen. Verschiedene gravierende Unfälle auf den Straßentransitachsen - zuletzt jener im Fréjus-Tunnel vom Juni 2005 -haben gezeigt, wie wichtig die zügige Koordination der Verkehrsflüsse durch die Alpen ist. *****

"Suivi de Zurich"
Die Verkehrskonferenz der Alpenländer, die so genannte "Gruppe von Zürich", geht auf den Grossbrand im St. Gotthard-Straßentunnel im Oktober 2001 zurück. Als Folge dieses und anderer gravierender Unglücksfälle auf den Transitrouten beschlossen die Verkehrsminister, mit koordinierten und grenzüberschreitenden Maßnahmen die Sicherheit im internationalen Straßengüterverkehr zu verbessern.

Konferenz im fahrenden Zug
Die Teilnehmer der Konferenz reisen zusammen mit der Bahn nach Sedrun. Die Konferenz findet im Zug statt. Gesprächsthemen sind unter anderen der aktuelle Stand der großen Bahnprojekte im Alpenraum, und Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in den Straßentunnels. Von Interesse sind auch die Auswirkungen der Verlagerungspolitik, konnte doch die Schiene im letzten Jahr beim alpenquerenden Güterverkehr erstmals Marktanteile von der Strasse zurückgewinnen. Verkehrsminister Hubert Gorbach: "Die Straßentransitachsen sollen möglichst wirksam entlastet werden, damit die Sicherheit verbessert wird".(Schluss)

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