Kukacka zu Fahren mit Licht am Tag: Evaluierungsstudie durchführen!

Licht am Tag ist "Zwischenlösung" bis zur europaweit verpflichtenden Ausstattung mit Tagfahrlicht

Wien (OTS) - Die gespaltene Reaktion in der Öffentlichkeit im
Bezug auf Fahren mit Licht am Tag zeige die Richtigkeit der Entscheidung, eine entsprechende straffreie Übergangsfrist für Fahren mit Licht am Tag bis 15. April 2006 durchzusetzen, erklärte heute, Montag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka zum morgigen in Kraft treten der Regelung. Darüber hinaus trete er für eine zweijährige Evaluierungsstudie über die tatsächlichen Auswirkungen von Licht am Tag ein, die das Projekt begleiten soll. "Dann sollten wir befürchtete negative Auswirkungen, insbesondere auf Fußgänger und einspurige Fahrzeuge, untersuchen und allfällige Nachjustierungen diskutieren", erklärte Kukacka. ****

Licht am Tag sei jedenfalls nur als "Zwischenlösung" zu sehen. Ziel sollte eine EU-weite Ausrüstungsvorschrift für Fahrzeughersteller für das Tagfahrlicht sein. Das Tagfahrtlicht bringe gegenüber dem Abblendlicht eine Reihe von Vorteilen: Tagfahrleuchten seien viermal heller als Begrenzungsleuchten ohne zu blenden, verbrauchen jedoch wesentlich weniger Energie und damit Kraftstoff als das Abblendlicht, womit sie auch umweltfreundlicher sind. Österreich werde sich im Rahmen seiner Präsidentschaft jedenfalls für eine entsprechend EU-weite Regelung einsetzen, schloss Kukacka.

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