Silhavy: Regierung hat Jugendarbeitslosigkeit verdoppelt

Mit 10,5 Prozent ist Jugendarbeitslosenquote mehr als doppelt so hoch wie im September 2000

Wien (SK) - Die vom EU-Statistikamt Eurostat bekannt gegebene Jugendarbeitslosenquote von 10,5 Prozent (Stand Ende September) macht für SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy das "eklatante Versagen der Regierung Schüssel" am Arbeitsmarkt deutlich. "Schüssel hat binnen fünf Jahren die Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen verdoppelt", so Silhavy am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Im September 2000 lag in Österreich die Jugendarbeitslosenquote bei 5,2 Prozent. ****

Österreich war vor fünf Jahren auch das EU-Land mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit. "Diesen Rang hat die Regierung Schüssel verspielt", kritisierte Silhavy. Österreich ist bei diesem Ranking auf den vierten Platz zurückgefallen.

Auch am Lehrstellenmarkt sei die Lage bei weitem nicht so günstig, wie es Arbeitsminister Bartenstein in den letzten Tagen darstelle, sagte Silhavy. Es sei zwar richtig, dass die Zahl der offenen Lehrstellen (sofort verfügbar) höher ist als im Vorjahr; das ändert freilich nichts daran, dass die Lehrstellenlücke auch Ende Oktober wieder größer geworden ist.

Laut Arbeiterkammer sind derzeit 18.985 junge Menschen ohne Lehrstelle in einem Unternehmen (diese Zahl beinhaltet JASG-Lehrgangsteilnehmer und Teilnehmer von kurzfristigen Schulungen); zieht man davon die offenen Lehrstellen ab, liegt die Lehrstellenlücke bei 14.912, um rund 500 mehr als vor einem Jahr. (Schluss) wf

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