Bergmann zur ORF-Publikumsratswahl: Stark für Österreichs Senioren

Permanente Verbesserung, Niveau und Qualität sind für Bergmann die Ziele für einen Vertreter des ORF-Publikums

Wien (OTS) - "Ich will dazu beitragen, dass die Österreicherinnen und Österreicher für ihr Geld Radio- und Fernsehprogramme erhalten, die faszinieren und unterhalten", erklärte heute, Montag, der Kandidat des Seniorenbundes für den ORF-Publikumsrat, Gründer von "Licht ins Dunkel", "Nachbar in Not" und der "Hochwassersoforthilfe", Kurt Bergmann. Bergmann kandidiert bei dieser Wahl als Vertreter des Österreichischen Seniorenbundes (ÖSB) für den Bereich "Ältere Menschen". Bergmann möchte den Wünschen und Bedürfnissen des ORF-Publikums auf den Grund gehen und starte ab sofort seine neue Homepage www.kurt-bergmann.at. Auf dieser Homepage können die User Kurt Bergmann ihre Anregungen und Bedürfnisse rund um den Österreichischen Rundfunk mitteilen. ****

Herzstück der Homepage sei ein umfassender Fragebogen. Unter dem Titel "Wählen und Mitbestimmen - Ihre Stimme dem ORF" sollten ORF-Kunden auf einfache Art und Weise die Möglichkeit haben, ihre Meinungen und Wünsche zur Programmgestaltung und zur Auftragserfüllung des ORF abzugeben. Daneben würden statistische Fragen sowie Fragen zum sozialen Auftrag behandelt. Der Fragebogen könne elektronisch beantwortet werden, das Ergebnis werde noch vor der Wahl vorliegen. Darüber hinaus könnten jene, denen der ORF am Herzen liegt auch die Email-Adresse postfach7000@kurt-bergmann.at nützen. "Ich möchte von meinen Wählerinnen und Wählern erfahren, wo sie der Schuh drückt. Ich bitte das derzeitige Radio- und Fernsehprogramm des ORF zu beurteilen und mir Wünsche, Beschwerden und Anregungen mit auf den Weg zu geben", so Bergmann.

Seinen Einsatz im ORF-Publikumsrat sehe Kurt Bergmann als wichtige Aufgabe für die Menschen. "Es geht um ein Mitgestalten und Gehört-werden derer, für die Radio und Fernsehen eigentlich gemacht wird - die Konsumenten", betonte Bergmann. Permanente Verbesserung, Niveau und Qualität - das seien für Bergmann die Ziele für einen Vertreter des Publikums. "Für mich ist es immer eine Herausforderung, aber auch eine Freude, jene Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe und alles was ich dabei gelernt habe, im positiven Sinne einzusetzen, um anderen zu helfen. In diesem Sinne möchte ich im ORF eine Stimme für die Menschlichkeit sein", sagte Bergmann.

Wenn Österreich mit seiner einzigartigen Kultur, seiner Wirtschaft, den Erfolgen der Wissenschaft, dem Tourismus und seiner regionalen und lokalen Vielfalt national und international gesehen und gehört werden wolle, brauche es eine starke Radio- und Fernsehanstalt von großem Format. Der ORF habe in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er das kann. Es werde die Aufgabe des Publikumsrates in den nächsten vier Jahren sein, der Geschäftsführung zu helfen, eventuell verloren gegangenes Terrain zurück zu gewinnen, neue Bereiche zu erschließen und die weltweite technische Entwicklung zu nutzen. In diesem Sinne müssten die Wünsche und Beschwerden des Publikums im ORF zur Kenntnis gebracht, diskutiert und berücksichtigt werden.

Als Kandidat (A 0330) des Seniorenbundes in der Kategorie "Ältere Menschen" sei es ihm aber nicht nur ein Anliegen, die Programminteressen und die Wünsche der Menschen über 50 zu vertreten. Das Bild der Senioren in den Medien müsse neu gezeichnet werden. Er wolle daher versuchen, mit der Geschäftsführung des ORF, mit den anderen Medien, mit den so genannten Interessensvertretungen und mit den Kolleginnen und Kollegen sowohl des Publikumsrates als auch des Stiftungsrates einen großen Dialog über Rolle und Bedeutung von "uns Alten" in der Gesellschaft, insbesondere in den Medien und in der Werbung zu forcieren.

"Wir sollten uns endlich von dem eingeprägten und übernommenen Bild: Parkbankerl, Tauben füttern, wenig Nutzen für die Gesellschaft, gebrechlich, arm, teuer etc. verabschieden und die älteren Menschen als das darstellen, was sie auch sind. Mit zwei Millionen Menschen, stellen die Senioren ein Drittel der Gesamtwählerschaft dar. Weil sie sparsam sind, verfügen sie über eine verhältnismäßig hohe Kaufkraft und sind starke Konsumenten der Medien. Sie sind ein noch immer nicht wirklich erkannter Marktfaktor und starke Verbündete der nächsten Generation. Ganz zu schweigen von den freiwilligen Leistungen, die ohne diesen Einsatz gar nicht zu bezahlen wären. Ich plädiere daher für einen großen Dialog der Generationen mit dem Ziel, die Rolle der einzelnen Altersgruppen in der Gesellschaft neu zu definieren und damit eine neue Basis für den Umgang sowohl der Medien als auch der Werbung mit ihren Zielgruppen zu schaffen", betonte Bergmann.

Als Kandidat des Seniorenbundes für die Wahl zum ORF Publikumsrat in der Zeit von 29. November bis zum 5. Dezember 2005 (Wahlcode: A 0330) möchte Bergmann seine Position in den folgenden 10 Bekenntnissen klarlegen:

1. Ich bekenne mich zu einem von den Parteien unabhängigen ORF, mit seinen beiden TV Programmen und mit seinen nationalen und regionalen Radioprogrammen.

2. Ich bekenne mich zum Objektivitätsauftrag des Rundfunkgesetzes. Er ist das wichtigste Gebot und seine Erfüllung ist die größte Rechtfertigung für einen öffentlich - rechtlichen Rundfunk in Österreich. 3. Ich bekenne mich zum Auftrag, dem Publikum für sein Geld ein umfassendes, vielfältiges Programm von größtmöglicher Qualität und höchstem Niveau zu bieten. Nicht Quote statt Qualität, sondern Qualität und Quote sind die Zielsetzung. 4. Ich bekenne mich zum internationalen Engagements des ORF. Dies gilt für den technischen Bereich (Satelliten, Digital, HDTV, Internet etc) ebenso wie für die Programmgestaltung (Kooperationen, Koproduktionen, Hilfeleistung mit anderen Radio- und Fernsehanstalten.) 5. Ich bekenne mich zum Kultur- und Bildungsauftrag, der auch in den Hauptsendezeiten erfüllt werden muss. 6. Ich bekenne mich zur föderalistischen Struktur der Österreichischen Rundfunks. Trotz der hohen Kosten sollte die weitere Regionalisierung des Fernsehens eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre sein. 7. Ich bekenne mich zum Auftrag, den Sport in seiner ganzen Vielfalt und Bedeutung optimal darzustellen. In diesem Sinne sollte ernsthaft versucht werden, die Übertragungsrechte für die Spiele der Fußball-Bundesliga zurück zu gewinnen. 8. Ich bekenne mich zur Notwendigkeit, den ORF und seine gesellschaftliche Bedeutung immer wieder in Frage zu stellen und neu zu überdenken. 9. Ich bekenne mich zu einer sehr bewussten Kooperation des ORF mit den Printmedien. 10. Als Gründer von "Licht ins Dunkel", "Nachbar in Not" und der "Hochwassersoforthilfe" bekenne ich mich selbstverständlich auch zum sozialen und humanitären Auftrag des ORF. Die vorhandenen Instrumente sind weiterzuentwickeln und müssen schnell einsatzfähig bleiben.

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Tel.: (01) 40126/154
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