Fertl zu Kilometergeld und Pendlerpauschale: Zuwenig und zu spät!

St. Pölten, (FSG-GÖD) - Als sprichwörtlichen "Tropfen auf den heißen Stein" bezeichnete Michael Fertl, Vorsitzender Stv. der GÖD Bezirksgruppe St.Pölten-Landhaus, die von der Regierung beschlossenen Erhöhungen von Kilometergeld und Pendlerpauschale. "Die Anhebung des Kilometergelds von 36 auf 38 Cent kann angesichts der ständig steigenden Treibstoffkosten ein erster Schritt sein, deckt aber in keiner Weise die Mehrkosten ab, die die Bediensteten auch des Landes NÖ seit Monaten zu tragen haben", betonte Fertl.****

Die bisherige Untätigkeit der Regierung habe der Bevölkerung und ihrer Kaufkraft extrem geschadet. Eine Erhöhung des Kilometergeldes auf zumindest 42 Cent sowie eine weitere Erhöhung der Pendlerpauschalen um mindestens 15 Prozent ist deshalb das Gebot der Stunde. "Studien haben ergeben", so Fertl, "dass zwei Drittel aller Fahrten berufliche ‚Pflichtfahrten’ sind und nur rund ein Drittel innerhalb der Freizeit stattfindet. Offenbar hat diese Regierung vergessen, dass die hohen Benzin- und Dieselpreise vor allem jene Menschen treffen, die beruflich vom Auto abhängig sind, also besonders die Pendler aus den ländlichen Regionen". "Wir dürfen die vielen Pendler nicht hängen lassen. Mehr Zusammenhalt ist angesagt, die Pendler haben sich eine bessere Behandlung verdient", so Fertl.

"Gerade wenn man bedenkt, dass der Finanzminister durch die hohen Energiepreise in den letzten 18 Monaten mehr als 600 Millionen Euro zusätzlich kassiert hat, sind die von der Regierung beschlossenen Erhöhungen nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein", schloss Fertl.
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