Rechter Aufbruch in Wien

Kontaktforum der patriotischen und nationalen Bewegungen und Parteien Europas auf Einladung der Freiheitlichen Akademie in Wien

Wien (OTS) - Die Vertreter von zehn Parteien aus sieben Ländern trafen sich am vergangenen Wochenende vom 11. bis 13. November 2005 auf Einladung der Freiheitlichen Akademie in Wien, um über eine künftige europäische Kooperation zu beraten. Die freiheitliche Parteispitze, allen voran Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache sowie der Präsident der Freiheitlichen Akademie, Ewald Stadler und EU-Abgeordneter Andreas Mölzer konnten Vertreter des Vlaams Belang, der gegenwärtig stärksten Partei Belgiens ebenso wie Gesprächspartner aus dem EU-Beitrittsland Rumänien von der Großrumänienpartei, die bei er letzten Parlamentswahl 13 Prozent der Stimmen erreichte und ihren Vizechef Petre Popeanga nach Wien entsandte, bei den Beratungen begrüßen.

Neben den Flamen Filip Dewinter, Parteichef Frank Vanhecke und den EU-Abgeordneten Philip Claeys und Koen Dillen waren Exponenten des französischen Front National, wie der Generaldelegierte Bruno Gollnisch, FN-Generalsekretär Carl Lang und EU-Abgeordneter Fernand Le Rachinel wichtige Diskussionspartner der österreichischen Freiheitlichen. Alessandra Mussolini von der Azione Sociale war ebenso vertreten wie der EU-Abgeordnete Luca Romagnoli von der Fiamma Tricolore. Die Lega Nord, deren Vertreter bereits mehrfach mit den Vertretern der Freiheitlichen auf europäischer Ebene kooperierten, hatten nur eine Grußbotschaft entsandt, ebenso wie die Vorsitzende der Dänischen Volkspartei, Pia Kjärsgaard und die führende politische Kraft Polens, die Partei für Recht und Gerechtigkeit. Von der neugegründeten Alternativa Espanola (AES) weilte Parteichef Rafael Lopez in Wien. Die Alternativa Espanola hat ihre demokratiepolitische Feuertaufe bei Wahlen noch zu bestehen, welche die junge bulgarische Rechtspartei Ataka mit nahezu zehn Prozent der Parlamentsdelegierten bereits glänzend absolviert hat. Ataka-Chef Volen Siderov konnte in Wien gegenüber den anderen Vertretern der europäischen Rechte glaubhaft machen, wie unberechtigt die Vorwürfe der politisch korrekten Tugendwächter gegenüber seiner Partei sind.

Die Delegationen beschlossen ein organisatorisches Aktionsprogramm, das die Schaffung eines europäischen Kontaktforums, die Durchführung jährlicher Nachfolgekongresse und den verstärkten Informationsaustausch beinhaltet.

Basierend auf einem Textentwurf des freiheitlichen EU-Abgeordneten Andreas Mölzer wurde von den Teilnehmern der Tagung einstimmig die "Wiener Erklärung der patriotischen und nationalen Bewegungen und Parteien Europas" beschlossen (lesen Sie die Wiener Erklärung im vollen Wortlaut im Anhang).

Deutlich wurde bei der Tagung die große Solidarität aller europäischen und patriotischen Parteien mit den österreichischen Freiheitlichen und deren Parteichef Heinz-Christian Strache im jüngsten Überlebenskampf gegen den Zerstörungskampf durch die orange Abspaltung zum Ausdruck gebracht. Während FPÖ-Chef Strache von den Teilnehmern des Kongresses für seinen jüngsten Wahltriumph Glückwünsche entgegennehmen konnte, wurde allenthalben die tiefe Enttäuschung über den Verrat des vormaligen FPÖ-Chefs und nunmehrigen Kärntner Landeshauptmann an den patriotischen Idealen spürbar.

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