Nach erneutem Unfall mit Fahrzeugbrand ist laut ÖAMTC Autoindustrie gefordert

Serienreife für automatische Löschsysteme ist längst gegeben - Club kritisiert Unwillen auf Seiten der Industrie

Wien (OTS) - "Es kann nicht sein, dass jede Woche Menschen nach Unfällen mit Fahrzeugbrand hilflos in ihren Wagen verbrennen müssen, weil die Autoindustrie untätig ist", sagt ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska. Erst am vergangenen Wochenende sind zwei Jugendliche hilflos verbrannt. Gestern, Freitag, sind auf der Tauern Autobahn in Salzburg bei einem weiteren Unfall mit Fahrzeugbrand erneut zwei der vier Toten Opfer eines Fahrzeugbrandes geworden.

Der ÖAMTC setzt sich schon seit längerem für den Einbau automatischer Löschsysteme in alle Fahrzeuge ein. Erst am Donnerstag konnte der ÖAMTC in Brüssel bei einer Sitzung mit anderen Schwesterclubs erreichen, dass sich die Automobilclubs auf internationaler Ebene zu diesem Thema formieren. Massive Lobbying-Aktivitäten werden in der nächsten Zeit folgen. "Dass es von Seiten der Industrie so großen Widerstand gegen den Einbau lebensrettender Löschsysteme gibt, ist in Anbetracht der ständig steigenden Anzahl an hilflos verbrannten Opfern unverantwortlich. Ganz abgesehen davon, dass niemand nachvollziehen kann, warum trotzt Serienreife der Löschsysteme nicht gehandelt wird", sagt Halouska.

Alle Pkw, Lkw und Busse sollten mit automatischen Löschanlagen ausgerüstet werden. Erstens wird dadurch ein Brand im Motorraum rasch entdeckt und gelöscht, zweitens kann Feuer nach einem Unfall auch dann bekämpft werden, wenn die Fahrzeugpassagiere dazu nicht mehr in der Lage sind.

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Sabine Fichtinger

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