Tourismus begrüßt Freigabe des Saisonierkontingents für die Wintersaison

Schenner: "Bei uns gibt es Arbeit: Bitte kommen!"

Wien (PWK862) - "Sagen wir: gerade noch rechtzeitig", kommentiert der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Johann Schenner, die Zuteilung der saisonalen Arbeitskräfte für die kommende Wintersaison. "Es sind um 10 Prozent weniger. Wir müssen versuchen, damit auszukommen. Das reduzierte Kontingent kann nur reichen, wenn es dem AMS gelingt, noch mehr Beweglichkeit in den Arbeitsmarkt zu bringen. Hier muß auch der Arbeitslose selbst mithelfen und über einen größeren Schatten springen als dies vom Gesetz her verlangt werden kann", betont Schenner. "Wir haben auch für eine Menge weniger qualifizierte Arbeitskräfte Platz. Der Wille ist entscheidend und ein Aufstieg durch Qualifizierung möglich."

Das Kontingent wird 7.140 (2004/05: 7.939) Saisonarbeitskräfte umfassen. Zusätzlich dazu wurde für höher gelegene Schigebiete, in denen die Wintersaison früher einsetzt, bereits ein Kontingent von 865 Personen bewilligt.

"Die touristische Großwetterlage stimmt mich für den rot-weiß-roten Wintertourismus optimistisch. Dazu kommt, dass die Buchungen für die Wintermonate bereits gut angelaufen sind", zeigt sich Schenner überzeugt davon, dass auch in diesem Winter der "Beschäftigungsmotor Tourismus" wieder voll auf Touren kommen und der Branche vermutlich wieder einen neuen Beschäftigungsrekord bescheren wird.

Der Wintertourismus boomt: Im Monat Dezember steigt die Beschäftigung überproportional stark an. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Dezember-Beschäftigung im Tourismus um 14,2 Prozent. Das sind immerhin 21.000 Arbeitsplätze mehr als noch im Dezember 2001, hebt der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft hervor. Hingegen stieg im gleichen Zeitraum die Gesamtbeschäftigung in Österreich um nur 1,7 Prozent.

"Inländische bzw. bereits im Inland befindliche Arbeitskräfte sind bei uns natürlich die erste Wahl. Können Stellen auf diese Weise nicht besetzt werden, müssen wir auf zusätzliches, befristet beschäftigtes Personal zurückgreifen können. Dies ist ein seit Jahren gut eingespielter Vorgang, der allen Seiten Vorteile bringt - nicht zuletzt den sonst zu sehr belasteten ständigen Mitarbeitern", fasst Schenner zusammen. (hp)

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