Öffentlicher Personennahverkehr 2005: Weiterer Aufschwung

Wien (OTS) - Das Jahr 2005 bringt beim Öffentlichen Personennahverkehr einen weiteren Aufschwung - konkret beim ältesten und größten Verkehrsbund Österreichs, dem der Ost- Region (VOR), in dessen Einzugsbereich Wien sowie großen Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands rund ein Drittel der Österreichischen Bevölkerung beheimatet ist. Die Kenndaten für 2004 (alle Zahlen gerundet) weisen knapp 800 Millionen Fahrgäste aus. Den Löwenanteil halten daran die Wiener Linien mit 725 Millionen beförderten Personen. War schon von 2003 auf 2004 eine merkliche Zunahme zu registrieren, setzt sich dieser positive Trend weiter fort: das erste Halbjahr 2005 brachte einen Fahrgastzuwachs von zwei Prozent, bei Einzelfahrscheinen um fünf Prozent, bei Zeitkarten auf fast zwei Prozent. Experten gehen davon aus, dass nicht nur die hohen Treibstoffpreise, sondern auch eine steigende Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel insgesamt dabei eine Rolle spielen. Seit jeher wurde im Verkehrsverbund Beachtung der heranwachsenden Benützergeneration, den Schülern bzw. Lehrlingen, geschenkt. Bereits seit 1984 sind entsprechende Fahrkarten in den Verbundtarif integriert, die Zahl von 200 Millionen Schüler-/Lehrlingsfahrten im Jahr 2004 spricht für sich.

Diese Zahlen sind Ausdruck eines operativen Geschäfts, das freilich einer entsprechenden Leitung und Verantwortung bedarf. Hier wurde in der Person von Direktor Manfred Novy der sprichwörtliche "Mann der ersten Stunde" gefunden. Novy, der am 12. November d.J. den 60. Geburtstag feiert, trat nach Absolvierung der AHS- Matura im Jahr 1963 in den Dienst der Stadt Wien. Innerhalb der Stadt- und Verkehrsplanung tätig, wurde er bald mit Aufgaben der Verkehrserhebung und Erstellung von Prognosen über das Verkehrsaufkommen im öffentlichen Verkehrsnetz unter Berücksichtigung der Entwicklung des S- und U-Bahnnetzes, betraut. Überdies befasste er sich mit den Vorarbeiten zur Bildung eines Verkehrsverbundes im Wiener Raum. Als diese konkrete Gestalt annahmen, beriefen ihn weitblickende politische Entscheidungsträger im Jahr 1975 zum Geschäftsführer der Verkehrsbund Ost-Region (VOR) Gesellschaft m.b.H., eine Funktion, die er drei Jahrzehnte hindurch bekleidet; nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden des zweiten Geschäftsführers Czimmermann (ÖBB) viele Jahre hindurch in Alleinverantwortung. Erst in jüngster Zeit kam mit Mag. Schroll (von NÖ entsendet) wieder ein zweiter Geschäftsführer hinzu. Novy nimmt auch zahlreiche Funktionen im Verkehrsgeschehen war, ist u.a einer der beiden Vorsitzenden der Interessengemeinschaft österreichischer Verkehrsverbünde und auch Vizepräsident der UITP.

Die schon angesprochene Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel hat in dem jährlich verliehenen - heuer bereits zum 5. Mal - VOR-AWARD ein spezielles Korrektiv: die Zufriedenheit der Kunden ist ein wichtiger Baustein der Leistungsqualität von Verkehrsdienstleistungen. Anlässlich der kürzlich vorgenommenen Preisverleihung dazu Novy: "Zufriedene Fahrgäste geben ihre positiven Erfahrungen zumeist weiter und animieren dadurch wieder andere, ebenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen". (Schluss) red

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