"Kinder in die Mitte" gewinnt ÖGUT-Umweltpreis

LH Sausgruber freut sich über die Anerkennung

Wien (VLK) - Umweltminister Josef Pröll überreichte dem Projektteam von "Kinder in die Mitte" den ersten Preis des heuer bereits zum zwanzigsten Mal verliehenen ÖGUT-Umweltpreises in der Kategorie Partizipation. Die feierliche Preisübergabe fand im Rahmen des traditionellen ÖGUT-Jahresempfangs in den Redoutensälen der Hofburg statt. "Die strategische Ausrichtung der Landespolitik auf Kinder- und Familienfreundlichkeit in Kombination mit einem Generationen übergreifenden Miteinander ist eine Investition in die eigenen Entwicklungskräfte", betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) ist eine überparteiliche Plattform für Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung, die anlässlich ihres zwanzigjährigen Bestehens in diesem Jahr besonders hoch dotierte Preise vergab. In der Kategorie "Partizipation" werden herausragende Projekte gewürdigt, die innovative Leistungen bei der Planung und Durchführung von Projekten mit umfassender Beteiligung von Betroffenen und Interessierten hervorbringen.

Jury würdigt Offenheit und innovative und nachhaltige Qualität

Die Jury hat ganz besonders die zukunftsweisende Thematik -Jugend-Empowerment, Demokratieentwicklung - anerkennend hervorgehoben, weiters die Offenheit und die innovative und nachhaltige Qualität des Prozesses und die exzellente Dokumentation. Sehr positiv wurde auch angemerkt, dass die Initiative von der Landesregierung ausgeht und dass eine Person mit der weiteren Umsetzung der Ergebnisse betraut wurde.

Bürgergutachten wird umgesetzt

Das Büro für Zukunftsfragen hat im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung 2004/2005 das Bürgerbeteiligungsprojekt "Kinder in die Mitte" durchgeführt. Ziel des Projekts ist es Vorarlberg noch kinderfreundlicher zu machen. Dazu wurden Zukunftswerkstätten mit Kindern und Jugendlichen und Planungszellen mit Erwachsenen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Bürgergutachten zusammengefasst und als Empfehlung der Vorarlberger Landesregierung übergeben.

Diese beauftragte den bisherigen Geschäftsführer des Jugendinfozentrums "aha", Thomas Müller mit der künftigen Begleitung und Weiterentwicklung der Initiative "Kinder in die Mitte". Zunächst geht es darum, die im Bürgergutachten formulierten Ideen, Wünsche und Anregungen aufzugreifen und auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. Danach sollen die Empfehlungen Schritt für Schritt unter möglichst breiter Beteiligung der Betroffenen umgesetzt werden.

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