Broukal zu Uni-Budget: MUW-Rektor Schütz bestätigt SPÖ-Kritik

Grenze der Leidensfähigkeit ist längst erreicht

Wien (SK) - "Rektor Schütz von der Medizinischen Universität Wien bestätigt in einem Newsletter an alle Universitätsangehörigen die Warnungen der SPÖ vor einer drohenden Uni-Katastrophe. Schütz bereitet seine Universität auf weitere Kürzungen vor und zerstört viele Hoffnungen auf Besserung", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Freitag. ****

Rektor Schütz im Wortlaut: "Das Jahr 2006 wird daher für alle Universitäten (und auch für die Medizinische Universität Wien) ein weiteres Jahr werden, wo Einsparungen getätigt werden müssen. Es wird [...] auch im Jahr 2006 mit Nachbesetzungen von freigewordenen Stellen nur äußerst restriktiv vorgegangen werden." Angesichts des derzeitigen Zustands der Hochschulen muss von einer "universitären Katastrophe im heurigen und nächsten Studienjahr" ausgegangen werden, so Broukal.

Der SPÖ-Wissenschaftssprecher fordert die Bundesregierung auf, "den Ausgleich für die Kürzungen nicht auf die nächste Bundesregierung abzuschieben, sondern die nötigen Mittel sofort in die Hand zu nehmen. Zwei weitere Hunger-Studienjahre können Universitäten und Studierende nicht verkraften - die Grenze der Leidensfähigkeit ist längst erreicht." (Schluss) se/mp

Der Newsletter des Rektors der Medizinischen Universität Wien im Wortlaut unter:
http://www.meduniwien.ac.at/index.php?id=419&language=1#h2_1140

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