Scheucher: Geld der Gusenbauer-Kampagne für Arbeitsplätze verwenden

Anzahl der Kindergeld-Väter von 1999 bis 2005 mehr als verdoppelt

Wien, 11. November 2005 (ÖVP-PK) So lange die Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung zwischen den Geschlechtern in einem Ungleichgewicht bestehe, bleibe eine höhere Frauenbeschäftigung als auch die Gleichstellung am Arbeitsmarkt eine Illusion, erklärte heute, Freitag, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler. Offensichtlich haben jedoch SPÖ-Frauen nicht verstanden, dass die neue Infokampagne des Frauenministeriums genau bei diesem Ungleichgewicht ansetze. Wenn aber SPÖ-Frauensprecherin Heinisch-Hosek das Geld einer tatsächlich nutzlosen Kampagne für Ausbildungsplätze junger Mädchen verwenden möchte, sei dies sehr zu begrüßen. Schließlich koste die vollkommen nach hinten losgegangene Gusenbauer-Kampagne das Doppelte der Frauenkampagne und die Bundes-SPÖ hätte endlich wieder einmal Positiv-Schlagzeilen, so Scheucher-Pichler. ****

Zu der von SPÖ-Familiensprecherin Kuntzl "diagnostizierten" Stagnation der Anzahl der Kindergeld-Väter sei festzuhalten, dass sich diese von 1999 (1,5 Prozent) bis 2005 (3,2 Prozent) mehr als verdoppelt habe. Diese Tatsache werde von der SPÖ natürlich geflissentlich übersehen, so Scheucher-Pichler. Selbstverständlich könnten die Zahlen noch besser sein. "Man(n) glaubt es kaum, aber partnerschaftliches Denken bei der Bewältigung von Haushalts- und Familienarbeit wird im täglichen Leben nach wie vor in völlig ungenügender Weise gelebt." Während Bundeskanzler Franz Vranitzky die "Halbe-Halbe-Aktion" von Frauenministerin Konrad noch als "überflüssiges Thema" abgetan habe, erfahre die neue Infokampagne von Frauenministerin Rauch-Kallat große Unterstützung. Außerdem nehme die Bundesregierung im Rahmen der Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive viel Geld in die Hand, um Frauen den Wiedereinstieg zu erleichtern, so die ÖVP-Frauensprecherin abschließend.

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