Hat Frau Glawischnig Umweltminister Pröll im Umweltausschuss zugehört?

Umweltminister Pröll hat ganz klar seine Anti-Atomaktivitäten dargelegt

Wien (OTS) - Umweltminister Josef Pröll hat diese Woche Mittwoch
im Umweltausschuss des Nationalrates in seinem Bericht und auf Anfrage von Abgeordneten deutlich gemacht, dass er auch in Zukunft eine klare Anti-Atompolitik forcieren wird. Insbesondere hat er angekündigt, dass er während der EU-Präsidentschaft die Anti-Atompolitik zu einem Schwerpunkt machen wird. Hat die Vorsitzende des parlamentarischen Umweltausschusses vielleicht nicht zugehört? Dies fragt sich das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft anlässlich der heutigen Kritik der Grünen Frau Glawischnig, die Minister Pröll vorwirft "sich's weiterhin auf seinem Regierungssesserl gemütlich" zu machen und "den AKW-Plänen seelenruhig" zuzusehen.

Auch die Kritik, dass Pröll bilateral und auf europäischer Ebene jedes Engagement verweigere, richtet sich gegen die Verfasserin Glawischnig. Minister Pröll hat im Umweltausschuss auch von seinem bilateralen Gespräch mit seinem finnischen Amtkollegen zu Beginn der Woche berichtet. Ebenso von den Aktivitäten Österreichs bezüglich des Schweizer Atommülllagers.

Frau Glawischnig sei auch daran erinnert, dass Österreicher im Bereich der erneuerbaren Energie zu den Vorreitern gehört. Im Bereich der Biomasse ist Österreich in der EU Spitzenreiter. Bei Biotreibstoff hat Österreich ebenfalls mit der Einführung der Beimischung am 1. September in Nase vorne. Bei der Wasserkraft nimmt Österreich weltweit eine Spitzenposition ein.

Beim Energiesparen setzt Österreich ebenfalls wichtige Impulse. Neben der Neuordnung der Wohnbauförderung ist insbesonders die klima:aktive-Initiative von besonderer Bedeutung. Die neuen klima:aktive-Standards für Einfamilienhäuser, die Initiative mit Rauchfangkehrer als Klimabotschafter der Haushalte oder die Spritspar-Initiative unterstützen die KonsumentInnen beim Energie-und Geldsparen. Heute Abend überreicht Pröll der Gemeinde Güssing den Energy Globe 2005 dafür, dass sie durch nachwachsende Rohstoffe aus der Region total energieautark ist. Und so marschieren wir "sehenden Auges in die Energie-Sachgasse", zitiert das Lebensministerium die Vorsitzende des Umweltausschuss abschließend.

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