Kärntens Gewerbe sagt "Ja" zur neuen Wohnbauförderung

Wien (OTS) - "Die vorliegende Novelle zum Kärntner Wohnbauförderungsgesetz wird von Kärntens Gewerbebetrieben grundsätzlich positiv beurteilt", sagt Stefan Hasse, Obmann der WK-Sparte Gewerbe und Handwerk. Neu darin ist die Verankerung der "Kyoto-Ziele" zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes sowie die zusätzliche Förderung von Landgemeinden mit sinkenden Einwohnerzahlen.

Es gebe aber noch Verbesserungsmöglichkeiten, so Hasse. Er spricht sich für zwei weitere Ergänzungen bei der Novelle aus:

  • Die Förderungen sollten nach einem Bonussystem ausbezahlt werden, wobei es einen Sockelbetrag für alle Förderungswerber geben soll. Für Jungfamilien und für behindertengerechtes Bauen sollte es Erhöhungsbeträge geben. Falls Rechnungen für Arbeitsleistungen vorgelegt werden, könnte davon die Mehrwertsteuer und ein Zusatzbonus von zehn Prozent bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro rückerstattet werden. Damit wäre gewährleistet, dass die öffentlichen Förderungsmittel auch beschäftigungswirksame Maßnahmen in Kärnten bewirken.
  • Der "Energieausweis", in dem energiesparende Maßnahmen bestätigt werden, wird eingeführt. Vorschlag der WK: Befugte Unternehmen des Kärntner Gewerbes - insbesondere die Bau- und Zimmermeister, die Technischen Büros sowie die Elektro- und Heizungsinstallateure - könnten diese Bestätigungen im Energieausweis übernehmen.

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