Freiheitlicher Familienverband begrüßt Debatte über Weiterentwicklung des Kinderbetreuungsgeldes

"Der Freiheitliche Familienverband Österreichs begrüßt die neue Debatte über eine Weiterentwicklung des Kinderbetreuungsgeldes und weist darauf hin, daß er stets für eine ersatzlose Streichung der sogenannten Zuverdienstgrenze eingetreten ist, damit alle Eltern das Kinderbetreuungsgeld für volle 3 Jahre in Anspruch nehmen und in eigener Verantwortung über die Verwendung des Verwendung des Kinderbetreuungsgeldes entscheiden", sagte heute dessen Obmann Univ.-Prof. Dr. Herbert Vonach.

"Der Freiheitliche Familienverband unterstützt daher voll alle Vorschläge zur Abschaffung der Zuverdienstgrenze", so Vonach. "Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Mütter wünscht - wie alle Umfragen zeigen - ihre Kinder bis zum Eintritt in den Kindergarten selbst zu betreuen und ist bereit, während dieser Zeit ihre Erwerbstätigkeit zu unterbrechen oder einzuschränken. Wenn dies nunmehr durch das Kinderbetreuungsgeld auch für Familien mit geringerem Einkommen möglich wird, so ist das zu begrüßen. Allerdings müssen wir auch dafür sorgen, daß Mütter, die zum Wohle ihrer Kinder ihre Berufstätigkeit für längere Zeit unterbrechen, danach sichere Möglichkeiten für einen Wiedereinstieg vorfinden. Als erster Schritt zu diesem Ziel fordert der Freiheitliche Familienverband, daß die arbeitsrechtliche Karenz entsprechend der Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes von 2 auf drei Jahre verlängert wird."

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