Bund torpediert Linzer City-S-Bahn AK pocht auf rasche Realisierung

Linz (OTS) - Bereits im November 2004 wurde über die Finanzierung der Linzer City-S-Bahn eine Einigung erzielt. Jetzt torpediert Staatssekretär Kukacka das Projekt durch überzogene und nicht nachvollziehbare Bedingungen. Die Arbeiterkammer Oberösterreich pocht auf eine rasche Realisierung dieses für den Berufspendlerverkehr so bedeutsamen Vorhabens.

Aus heiterem Himmel verlangt Kukacka nun plötzlich vom Land Oberösterreich die Erfüllung zusätzlicher Bedingungen: etwa die Beteiligung am Kauf der für die City-S-Bahn erforderlichen Liegenschaften (inklusive Erwerb der Eisenbahnbrücke!), die ohnedies bereits der öffentlichen Hand gehören.

Obwohl ohnehin ein Entgelt für die Benützung der Infrastruktur (IBE) zu bezahlen ist, soll nun auf einmal das Land den laufenden jährlichen Aufwand von etwa 4,2 Millionen Euro alleine tragen. Zudem soll das Land Oberösterreich auch für die Kosten der Eisenbahnkreuzungen aufkommen.

Die Verbindung des Mühlkreisbahnhofes mit dem Linzer Hauptbahnhof ist Bestandteil des Generalverkehrsplanes. Daher pocht die Arbeiterkammer auf die Einhaltung der bisher getroffenen Vereinbarungen. Der Vorsitzende des AK-Verkehrsausschusses, Vizepräsident Ing. Reinhold Entholzer, verweist darauf, dass die City-S-Bahn eine Grundvoraussetzung für den Weiterbestand der Mühlkreisbahn ist: "Die weitere Verzögerung durch provokante zusätzliche Forderungen des Bundes ist ein schwerer Schaden für die Mühlkreisbahn und somit für die Pendler/-innen der Region. Wenn diese "Spielchen" nicht bald ein Ende haben, dann ist das Ende für die Mühlkreisbahn zu befürchten".

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