ARBÖ: Eurosuper am Spotmarkt am tiefsten Stand seit fünf Monaten

Auch Diesel und Öl auf neuen Tiefen - Österreichs Autofahrer müssen davon profitieren

Wien (OTS) - Die Notierungen für Eurosuper am Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen erreichte am gestrigen Donnerstag, den 10. November 2005, mit 508,50 Dollar den tiefsten Stand seit fünf Monaten, meldet der ARBÖ. Auch Diesel markierte mit 548,00 Dollar je Tonne auf dem tiefsten Niveau seit dreieinhalb Monaten. Die Rohölsorte Brent sackte auf 54,64 Dollar auf das tiefste Niveau seit viereinhalb Monaten, ergänzt der ARBÖ.

"International sind die Notierungen in den letzten Wochen markant gesunken, zuletzt auf neue Tiefststände, Österreichs Autofahrer merken davon viel zu wenig, stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar fest. Zwar ist der durchschnittliche Dieselpreis in den letzten zehn Tagen um zwei Cent auf 0,998 Euro gesunken. Doch als am Spotmarkt für einen längeren Zeitraum (Anfang Juni) eine ähnlich niedrige Notierung erzielt wurde als jetzt, waren die Zapfsäulenpreise für Diesel in Österreich um acht Cent pro Liter billiger, erinnert der ARBÖ.

Handlungsbedarf tut sich auch bei Eurosuper auf, der vor fünf Monten über acht Cent billiger zu kaufen war. Statt wie jetzt 1,075 Euro pro Liter kostete Eurosuper damals rund einen Euro.

"Herunter mit den Spritpreisen!", fordert der ARBÖ. Von den vom Wirtschaftsministerium praktizierten Zahlenspielerein mit den Nettopreisvergleichen lassen sich die Autofahrer an den Zapfsäulen nicht in die Irre führen, so Dr. Hellar.

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