Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Josef Cap Cap: Annahme der Auszeichnung ist Respekt gegenüber der Republik

Wien (PK) - Die Annahme eines Ordens sei zwar kein revolutionärer Akt, aber ein Ausdruck des Respekts gegenüber dem Parlament und der Republik. Es wäre hochmütig, diese Auszeichnung abzulehnen, sagte heute der geschäftsführende Klubobmann der Sozialdemokratischen Fraktion Josef Cap, nachdem er das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern aus den Händen des Präsidenten des Nationalrates Andreas Khol entgegengenommen hatte. Die Auszeichnung war ihm auf Antrag des Nationalratspräsidenten vom Bundespräsidenten verliehen worden.

Nationalratspräsident Khol äußerte in seiner Laudatio mit Augenzwinkern den Wunsch, Josef Cap einmal beim Opernball mit vollem Ordensschmuck zu sehen.

Er betonte, Orden symbolisierten den Respekt für Leistungen im Interesse der Republik. Josef Cap sei seit Mai 1983 Mitglied des Nationalrats und in zahlreichen Ausschüssen tätig gewesen und noch tätig. Durch die Funktion des geschäftsführenden Klubobmannes sei im Jahr 2001 die besonders schwierige Arbeit in der Präsidialkonferenz hinzugekommen, wo nicht nur viel Fußarbeit, sondern auch eine genaue Kenntnis der Geschäftsordnung und eine große Bereitschaft zum Konsens gefordert sei. Cap habe es immer verstanden, die Schere zwischen scharfer Auseinandersetzung, gepaart mit erstklassiger Rhetorik einerseits und dem Willen zum Konsens andererseits zu schließen.

Der so Gewürdigte replizierte darauf mit einem Hinweis auf die Mühen der politischen Arbeit, wenn man tatsächlich etwas erreichen möchte. Dazu gehöre selbstverständlich der politische Wettbewerb, aber auch das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung und der Wille, gemeinsame Spuren zu ziehen.

An der auf Wunsch von Abgeordnetem Cap bewusst schlicht gehaltenen Feier nahmen unter anderem auch die Zweite Präsidentin des Nationalrates Barbara Prammer, der Parteivorsitzende der SPÖ Alfred Gusenbauer und der Klubobmann des Freiheitlichen Parlamentsklubs Herbert Scheibner teil. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Harfinistin Christine Strohmayer. (Schluss)

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