Niederwieser: Schul-Administratoren nicht grundsätzlich ablehnen

Wien (SK) - Der Vorschlag des Rechnungshofes, an den Schulen für verschiedene administrative Aufgaben Verwaltungsbedienstete einzusetzen, um so Geld einsparen zu können, sei "grundsätzlich eine interessante Idee, die nicht von vornherein abgelehnt werden sollte", erklärte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Der SPÖ-Bildungssprecher betonte, dass auch die Überlegungen des Bildungsministeriums, dass eine Verankerung im Lehrerkollegium und pädagogische Erfahrung wichtig wären, einiges für sich hätten, und der Vorschlag des Rechnungshofes auch nicht 1:1 umgesetzt werden könne. "Die Sache ist aber dennoch einen Versuch wert." Niederwieser schlägt vor, an einigen Schulen probeweise Schul-Administratoren einzusetzen. Immerhin funktioniere es auch an den Universitäten, dass administrative Aufgaben nicht nur von Professoren erfüllt werden.

Der Rechnungshof sieht durch die Einsetzung von Schul-Administratoren ein jährliches Einsparungspotenzial von rund sieben Millionen Euro. "Es ist natürlich sinnvoll, Geld einzusparen, denn dies kann den Kindern durch eine Verbesserung des Unterrichts direkt zu Gute kommen", so Niederwieser abschließend. (Schluss) cs

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