Stummvoll: Klein- und Mittelbetriebe sind Wachstumsfaktor

Ziel ist, größtmögliche Wirtschaftsleistung mit Sicherheit und Wohlstand zu verbinden

Wien, 10. November 2005 (ÖVP-PK) "Klein- und Mittelbetriebe sind der Wachstumsfaktor für Europas Wirtschaft schlechthin", so ÖVP-Finanzsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll heute, Donnerstag. Nur auf einer breiten Basis von vielen Millionen KMU kann ein wettbewerbfähiges, innovatives, aber auch soziales Europa aufgebaut werden. "Der ÖVP ist nachhaltiges Wirtschaften besonders wichtig", sagte ÖVP-Finanzsprecher. Und hier würden sich insbesondere die KMU auszeichnen, weil diese aktiver und schneller auf Veränderung reagieren können und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. "Anwürfe des SPÖ-Finanzsprechers Matznetter gehen deshalb an die falsche Adresse", so Stummvoll. ****

Ziel sei es, größtmögliche Wirtschaftsleistung mit Sicherheit und Wohlstand zu verbinden. Für die ÖVP sei gerade eine Mischung aus großen, mittleren und kleinen Unternehmen Erfolg versprechend. "Ich schließe mich Bundeskanzler Schüssel an, wenn dieser von KMU als einem 'Kettenhemd' spricht, das Österreich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten fast unverwundbar gegenüber konjunkturellen Schwankungen macht", sagte der ÖVP-Finanzsprecher weiter. Investitionen in Forschung und Entwicklung würden für mehr Wachstum sorgen und würden vor allem hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Deshalb habe die österreichische Bundesregierung beim Reformdialog am 1. Mai 2005 beschlossen, bis 2010 eine Milliarde Euro zusätzlich in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Darüber hinaus habe die Regierung die Auftragsforschung steuerlich begünstigt. "Kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung können nun auch den Forschungsfreibetrag oder die Forschungsprämie geltend machen", betonte Stummvoll weiter. "Investitionen in Forschung und Entwicklung sind entscheidend für die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen", so Stummvoll. Um die Rahmenbedingungen dafür zu optimieren gebe es Programme, wie die Technologietransfer-Förderung "protec 2002+" (Laufzeit 2002-2006). Dieses setze vor allem beim Innovationsmanagement und der Vernetzung von klein- und mittelbetrieblichen Unternehmen an und trage dazu bei, den Wissens-und Technologietransfer zu forcieren, um damit die Innovationsleistung der österreichischen KMU zu verbessern.

"Die ÖVP unterstützt und fördert KMU", sagte Stummvoll. Erfreulich sei, dass die SPÖ nach jahrelangem Geldverschleudern an die verstaatlichten Großbetriebe nun auch endlich die Bedeutung der KMU entdecke. "Beurteilungen aus dem Ausland geben unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik Recht", sagte der ÖVP-Finanzsprecher. So käme Creditreform-Vorstand Helmut Rödl im Rahmen der halbjährlichen Konjunkturumfrage zu Klein- und Mittelbetrieben zu dem Ergebnis, dass sich die Situation in Österreich erheblich verbessert habe. Österreich habe Chancen in selbstbewusster Weise genutzt. Nicht zu vergessen sei der Erfolgsfaktor "Flexibilität", der eine äußerst wichtige Rolle spiele. Herr Rödl habe sich in der Creditreform-Studie auch mit der Aussage "Österreich ist das bessere Deutschland" auseinandergesetzt, und befunden, dass sich
die Situation in Österreich, wenn man die letzten sechs Jahre betrachte, erheblich verbessert habe. "Herr Matznetter täte gut daran, sich den positiven Beurteilungen der Creditreform-Studie nicht zu verschließen", betonte Stummvoll abschließend.

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