Darabos: Gorbach völlig gescheitert - Drohgebärden als Ablenkungsmanöver

Fahrgäste und ÖBB-Beschäftigte sollen für Versagen der Regierung büßen

Wien (SK) - "Vizekanzler Gorbach ist völlig gescheitert. Die ÖBB-Reform wurde total verbockt. Nun sollen die ÖBB-Fahrgäste und die ÖBB-Beschäftigten für das Versagen Gorbachs und der Regierung büßen", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Drohgebärden - wie Gorbachs Forderung nach Volksabstimmung oder Volksbegehren über das ÖBB-Dienstrecht - seien nichts anderes als "ungeschickte Ablenkungsmanöver des Vizekanzlers, um aus den negativen Schlagzeilen zu kommen", so Darabos mit Verweis auf Gorbachs Malversationen in der Bodensee-Schifffahrt. ****

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer betonte, dass Gorbach auch für die geplante ÖBB-Tariferhöhung verantwortlich sei. Insgesamt sei dies die fünfte ÖBB-Fahrkartenpreiserhöhung seit dem Jahr 2000. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer sind die drohenden Belastungen eine direkte Folge der verantwortungslosen ÖBB-Zerschlagungspolitik der Regierung. Die von der Regierung "völlig verbockte ÖBB-Reform" führe zu Mehrkosten, die nun von den Österreicherinnen und Österreichern beglichen werden sollen. "Die Fahrgäste und die ÖBB-Beschäftigtem müssen für das Totalversagen Gorbachs und der Regierung büßen", so Darabos abschließend. (Schluss) cs

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